Untragbar!
Diese 9 Kleidungsstücke gefährden die Gesundheit

Wer schön sein will, muss leiden? Naja... STYLEBOOK.de verrät, auf welche Kleidung frau lieber mal verzichten sollte, wenn ihr Gesundheit wichtiger ist als ein cooler Look.

Schöne, lange Beine in schwindelerregend hohen Hacken, eine knackige Silhouette dank mega-enganliegender Skinny-Jeans – es gibt nicht wenige Kleidungsstücke, die uns auf der Lässigkeits-Skala extrem nach oben katapultieren. Doch leider haben manche einen empfindlichen Haken: Sie sind nicht zwangsläufig auch superbequem. Im Gegenteil:

STYLEBOOK.de verrät, welche Kleidung wir besser mal im Schrank lassen sollten:

  • Fata Hasanovic

    Foto: Getty Images

    Skinny Jeans

    Schlanke, lange Beine zeigt frau, wie EX-GNTM Teilnehmerin Fata Hasanović (21), gerne in extrem engen Hosen – und riskiert dadurch Durchblutungsstörungen, Verdauungsbeschwerden und Taubheitsgefühle in den Beinen. Davon zumindest sind Wissenschaftler überzeugt. Der Druck auf die Muskeln kann die Blutgefäße schädigen und die Nerven an verschiedenen Stellen des Beines gravierend blockieren, wie u.a. im „Journal of Neurology, Neurosurgery and Psychiatry“ nachzulesen ist. Hier hatten australische Ärzte den konkreten Fall einer Patientin geschildert

  • Streetstyle

    Foto: Getty Images

    Highwaist-Jeans…

    … sind aber leider auch keine Lösung, drücken sie doch gerne auf die Organe im Unterleib. So können hochgeschnittene, feste Jeans zu Sodbrennen führen und auf Dauer sogar die Muskeln im unteren Bauch schwächen. Manche Trägerinnen leiden durch den engen Sitz sogar unter Atemproblemen. Der Grund: Sie holen weniger übers Zwerchfell, wie es eigentlich gesünder ist, denn über den Brustkorb Luft. Das kann Muskelverspannungen bis in den Nacken verursachen!

  • Zooey Deschanel

    Foto: Getty Images

    Ballerinas

    Vorsicht, Zooey Deschanel (37)! Ballerinas sitzen oft oft sehr eng und quetschen die Zehen stark aneinander. Außerdem haben sie kein Fußbett und extrem abgeflachte Sohlen, bieten dem Fuß also keinerlei Federung. Die Folge: Der Fuß verkrampft sich, um den Schuh „festzuhalten“, auf die Dauer kann diese Fehlhaltung Plattfüße verursachen und die Rückengesundheit beeinträchtigen. Genauso bedenklich ist übrigens das Tragen von Crocs (zugegeben, alleine schon aus Style-Gründen…) oder Flipflops. In derartigen „Schuhen“ ist die Ferse kein bisschen fixiert, weshalb die Zehen dazu neigen, sich am Boden festzukrallen – das kann zu Sehnenentzündungen führen und Deformierungen verschlimmern

  • Streetstyle

    Foto: Getty Images

    High Heels

    Klar, kein Stück besser! Je höher der Absatz, desto stärker der Druck im Vorderfußbereich, und umso fester wird die Zehe in die Schuhspitze gepresst. Quetschungen und schmerzhafte Blasen auf der Haut, die sich entzünden können, sind aber nur das kleinste Übel. Frauen, die dazu veranlagt sind, können in hochhackigen Schuhen die Entstehung eines Hallux valgus beschleunigen, also die (schmerzhafte) Schiefstellung des großen Zehs. Durch die unnatürliche Haltung gerät der gesamte Körper aus der Balance, die Wadenmuskeln verkürzen sich, und da der Körperschwerpunkt nach vorne verlagert wird, krümmt sich automatisch der Rücken. Absätze ab einer Höhe von fünf Zentimetern sind Orthopäden zufolge mit Vorsicht zu genießen. Nicht ganz so schlimm: Keilabsätze, die dem Körpergewicht eine größere Unterstützungsfläche bieten

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  • Victoria Beckham

    Foto: Getty Images

    Große Shopper

    Victoria Beckham (42) musste es leidvoll erfahren: Schwere Shopper gehen – insbesondere, wenn man sie in der Armbeuge trägt – langfristig auf Kosten der Rückengesundheit. Die stilsichere Designerin trug ihre großen, prallgefüllten Handtaschen viele Jahre lang in der Armbeuge und hatte dadurch mit heftigen Nackenschmerzen zu kämpfen, die 2003 als „Poshitis“ durch die Boulevard-Medien gingen. Im STYLEBOOK-Interview bestätigt uns ein Fachmann, dass ungleichmäßig auf die Schultern verteiltes Gewicht die Rücken- und Nackenmuskulatur nachhaltig schädigen kann, und verrät auch, wie Handtaschen richtig getragen werden, nämlich hier

  • Mýa

    Foto: Getty Images

    Große Ohrringe

    Wie überall am menschlichen Körper wird das Bindegewebe mit der Zeit schwächer. Und speziell die Ohrläppchen sind von jeher eher schlaff, haben sie schließlich keinerlei Muskeln. Wer hier (durch schwere Ohrringe) Gewichte anhängt, sorgt dafür, dass die heruntergezogene Haut auf Dauer immer schwerer in ihre alte Form zurückfindet. So cool der Look also ist – ob Sängerin Mýa (37) ihn wohl irgendwann bereut?
     

  • Katie Price

    Foto: Getty IMages

    String-Tangas

    Wenn Sie trotz des eher abschreckenden Beispiels durch Trash-Queen Katie Price (37) nicht ganz auf das Tragen von String-Tangas verzichten möchten: Achten Sie zumindest darauf, dass die Größe stimmt und der Sitz halbwegs bequem ist, der Stoff sollte weder im Vaginal- noch im Rektalbereich reiben. Frauen, die generell infektionsanfälliger sind, lassen es besser ganz. Bei ihnen funktioniert das schmale Schnürchen zwischen Vagina und After wie ein Darmbakterien-Shuttle-Bus von hinten nach vorne. Und sind die erst einmal im empfindlichen Intimbereich angekommen, steigt die Wahrscheinlichkeit eines unangenehmen Harnwegsinfekts extrem

  • Frau im BH

    Foto: Getty Images

    Bügel-BHs

    Was könnte man(n) gegen hübsche BHs auszusetzen haben? Dass sie auf Dauer Hängebrüste verursachen! Das jedenfalls behauptet der Franzose Jean-Denis Rouillon, seines Zeichens Professor für Sportmedizin, und konnte das sogar belegen. Wie in seiner Studie mit 330 Studienteilnehmerinnen herauskam, gewöhnt sich der Busen, wenn er stets in Körbchen gepackt ist, an das Gestütztwerden. So sehr, dass die Brustmuskeln verkümmern können! Jetzt aber bitte nicht sämtliche BHs entsorgen, die Brust hat sich über die Jahre schließlich an ihr stützendes Gehäuse gewöhnt. Besser: Schritt für Schritt – und natürlich bei passenden Gelegenheiten (nicht unbedingt bei der Arbeit oder unter der halbtransparenten Bluse) – auf das BH-Tragen verzichten, insbesondere, wenn Sie sich durch die Bügel eingeschränkt fühlen


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