Dessous aus Gold für 3.500 Euro
von Stephanie Neubert
Unterwäsche für Superreiche

Es ist doch alles Gold, was glänzt. Das Schweizer Luxus-Label Rococo Dessous bringt jetzt in Zusammenarbeit mit einer ehemaligen „Victoria's Secret“-Designerin BHs und Slips aus Swarowski-Kristallen und echtem Gold auf den Markt. Wer das kaufen soll? Superreiche Frauen, für die Geld absolut keine Rolle spielt.

  • Rococo Dessous

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    Foto: PR

    Wenn es nach der Schweizer Firma Rococo Dessous geht, tragen ultrareiche Frauen ab jetzt BHs und Slips aus 24-karätigem Gold und mit Swarowski-Kristallen —  wie dieses gold-schwarze Modell, das Anfang August auf der Lingerie Fashion Week in New York präsentierte wurde

Vergangene Woche stellte der Schweizer Unternehmer Sascha Hertli auf der Lingerie Fashion Week in New York seine neueste Unterwäsche-Kreation „Marie Antoinette“ vor. Der pompöse Name ist hier Programm: Das Set aus BH und Slip wird mit einem speziellen Faden aus 24-karätigem Gold hergestellt und kostet schlappe 3.000 Euro. Wer noch einen Swarowski-Kristall als Verzierung für den BH dazu möchte, muss 3.500 Euro hinblättern.

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Für Hertlis potentielle Kundinnen, wie Frauen von Scheichs, milliardenschweren Groß-Industriellen, Bankern oder Hollywood-Stars, sind solche Beträge aber Peanuts. „Wir sprechen Damen an, die auch für eine Handtasche oder ein Kleid mehrere tausend Euro ausgeben würden”, erklärt Hertli der Zeitung „Welt”.

Wie er auf die Idee kam? Als er vor drei Jahren als Unternehmensberater für eine Bank in Katar arbeitete, fiel dem Schweizer auf, dass seine wohlhabenden Kunden vor allem auf Gold setzen und in das Edelmetall investieren. So war Rococo Dessous geboren!

Prompt holte sich der Schweizer Geschäftsmann die New Yorker Unterwäsche-Designerin Breanna Lee (27) ins Boot, die zuvor schon die berühmte „Angel“-Kollektion für „Victoria's Secret” entworfen hatte. Entstanden sind sehr hochwertige Luxus-Dessous aus Spitze und Gold, die sich angenehm auf der Haut anfühlen und die man sogar in der Maschine waschen kann – oder könnte. „Wer unsere Dessous kauft, der lässt ohnehin waschen“, merkt Hertli an.


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