Neue Sex-Vorwürfe gegen Terry Richardson
von Stephanie Neubert
US-Vogue kündigt Zusammenarbeit

Nachdem Terry Richardson (48) einem jungen Model ein Shooting in der „Vogue“ versprochen haben soll, wenn sie mit ihm schlafe, will das amerikanische Mode-Magazin in Zukunft nicht mehr mit ihm zusammenarbeiten. Nicht das erste Mal, das Vorwürfe gegen den Star-Fotografen laut werden.

  • Charlotte Free, Terry Richardson, Monika Jagaciak

    1/8

    Foto: Getty Images

    Fotograf Terry Richardson umgibt sich gerne mit jungen Mädchen, wie hier mit Charlotte Free (20, links) und Monika Jagaciak (20, rechts). Seine Arbeitsmethoden sind in Modelkreisen allerdings umstritten

Sex gegen ein Shooting in der „Vogue“ – dieses unmoralische Angebot soll der Skandal-Fotograf Terry Richardson dem Model Emma Appleton gerade unterbreitet haben. Per Twitter postete das britische Model am Ostersonntag eine Nachricht, die Terry Richardson ihr per Facebook-Messenger geschickt haben soll. Richardson stellt dem Mädchen darin ein Shooting für die „Vogue“ in Aussicht, was für ein Newcomer-Model wie Appleton der internationale Durchbruch bedeuten könnte. Die pikante Bedingung: Sie solle mit ihm dafür schlafen.

Anzeige

Dieser Skandal ist der US-„Vogue“ zu viel. Die einflussreiche Fashion-Bibel kündigte dem bekannten Fotografen jetzt die Zusammenarbeit. „Das letzte Shooting von Terry Richardson ist in der Juli Ausgabe 2010 erschienen und wir beabsichtigen nicht, ihn weiterhin zu buchen“, erklärte PR-Chefin Hildy Kuryk dem Hollywood-Blatt „The Wrap“ . Klare Worte.

Ist das das Ende seiner Karriere? Terry Richardson ist einer der gefragtesten Fotografen in Hollywood und in der Fashion-Szene, seine provokanten Bilder zieren Werbekampagnen und Titelblätter, mit Stars wie Lady Gaga (28) und Kate Moss (40) ist er seit Jahren befreundet. Aber in der Vergangenheit wurde ihm immer wieder vorgeworfen, junge Models zu manipulieren und sexuell zu belästigen. Letztes Jahr gab es sogar eine Petition gegen Terry, in der große Modelabels und Magazine dazu aufgefordert wurden, dieses Verhalten nicht mehr länger zu tolerieren und ihn zu stoppen. Nach einem kurzen Aufschrei in der Presse passierte aber nichts.

Jetzt setzt die US-„Vogue“ mit ihrem Statement ein eindeutiges Zeichen! Ob andere Magazine nachziehen, bleibt aber abzuwarten.





Blogs