Twitter-Account The Sarcastialist mach sich über Streetstyle lustig

Foto: twitter/sarcastialist

Neuer Twitter-Account „The Sarcastialist“ nimmt Mode auf die Schippe
Über Streetstyle darf man jetzt lachen

Der Erfolg von Streetstyle-Blogs ist ungebrochen. Mittlerweile gibt es Hunderte, die den Look der Straße fotografieren und in einem Internet-Tagebuch präsentieren. Gar nicht so leicht, aus der Masse hervorzustechen. „The Sarcastialist“ tut es. Nicht nur, weil es kein Blog ist...

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    Foto: twitter/sarcastialist

    Hier knöpft sich der „Sarcastialist“ Fashion-Promi Olivia Palermo vor und kommentiert spitz ein Foto des Streetstyle-Blogs „The Satorialist“

Was ist „The Sarcastialist“?
Dabei handelt es sich nicht um einen Blog, sondern um einen Twitter-Account mit mittlerweile über 11.000 Followern. Unter @sarcastialist werden Bilder von anderen Streetstyle-Blogs wie The Satorialist, Tommy Ton oder Facehunter retweetet und – und das ist das Besondere – mit sarkastischen Kommentaren versehen. So steht zum Beispiel zu einem Bild von Olivia Palermo (28), die, super gestylt, gerade ihr Fahrrad anschließt: „Quatsch mich nicht voll, ich hatte nur vier Bier – außerdem jede Menge Schweinebauch. Und nun habe ich Blähungen...“ Dabei sind wir uns ziemlich sicher, dass Olivia Palermo a) kein Bier trinkt b) keinen Speck verdrückt und c) niemals öffentlich pupsen würde – aber sicher ganz schön genervt sein kann. In diesem Stil finden sich lauter Bilder nebst Kommentaren auf „The Sarcastialist“, die das Streetstyle-Spektakel aufs Korn nehmen.

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Was der Name „Sarcastialist“ bedeutet?
Die Inspiration kommt vom Streetstyle-Blog „The Satorialist“ von Scott Schuman, der seinen Blog 2005 startete und als einer der Pioniere des Genres gilt. Und natürlich steckt in „Sarcastialist“ auch der Begriff „sarcasm“, englisch für Sarkasmus. 

Was das soll?
„Sarcastialist wurde gestartet, weil es mich störte, wie die Menschen in Streetstyle-Blogs dargestellt werden. Wir sollen glauben, dass diese Leute es einfach besser haben als wir“, verrät der Gründer aus Liverpool gegenüber „Buzzfeed“. „The Sarcastialist“ ergänzt: „Vielleicht mag das sein. Aber ich glaube, diese Leute haben die gleichen Probleme, Nöte und Sorgen wie wir auch. Deshalb will ich sie in einem anderen Blickwinkel zeigen.“

Finden wir das witzig?
Aber ja doch. Wir sind Fan von „The Sarcastialist“. Die schnippischen, teils bösen Kommentare sind einfach zu lustig. Und wir wissen ja: In jedem Witz steckt immer auch ein Körnchen Wahrheit.



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