Frühlings-Trend bei Prada, Dolce & Gabbana ...
von Susanna Riethmüller
Muster-Mania!

Dieser Frühling ist gemustert, und zwar so richtig. Großflächig, bunt, comichaft, foto-realistisch. Verboten: die Prints mit einfarbigen Basics kombinieren und damit downgraden. Dieser Trend funktioniert am besten von Kopf bis Fuß.

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    Foto: Getty Images

    Dolce & Gabbana

    Großflächige Sonnenblumen und Zwiebeln: Die 50ies-Kleider von Dolce & Gabbana sind dolve vita durch und durch

Dezent war gestern, jetzt lassen wir es richtig krachen!

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Auberginen, Tomaten, Peperonis: Dolce & Gabbanas Frühlingskollektion ist eine Ode an die italienische Küche. Farbenfroh und üppig, dolce vita eben. Die Muster ziehen sich großflächig über weite 50ies-Röcke, scharf geschnittene Bustiers, Hot-Pants, schmale Kleider. Sieht von Weitem aus wie ein dichter Farbdschungel und von Nahem wie die Deko bei unserem Lieblings-Italiener. 

Dass Prints noch rasanter sein können, zeigt Prada – im wahrsten Sinne des Wortes. Auf zarten, hellblauen oder -gelben Passepartouts fahren comichaft skizzierte Cadillacs spazieren, mit Flammen auf der Motorhaube! Frech kombiniert Designerin Miuccia Prada dazu großflächige Prilblumen-Wiesen.

Sonst noch gesehen bei: Rodarte (dichte Sonnenblumen à la van Gogh), Stella McCartney (Paisley-Einteiler), Victoria Beckham (Katzen auf kleinen Kleidern), Marni (Blumen-Kostüme in Pink, Grün und Blau – knallig).

Wie wird der Muster-Trend gestylt?

Die Tendenz zu auffälligen Prints gab es schon in der vergangenen Saison (Stella McCartney brachte den Stein mit ihren süßen Zitronen-Drucken ins Rollen; Jil Sander zog mit Blumen-Röcken und Kolibri-Kleidern nach). Neu: Die Muster sind jetzt flächig und werden von Kopf bis Fuß getragen. Nicht nur auf Kleidern, auch auf  Zweiteilern – dann auf Hose/Rock UND Oberteil.

Bitte mutig sein, nicht mit einfarbigen Basics kombinieren! Das macht den Trend zwar alltagstauglich, nimmt ihm aber auch die Power.

Susanna Riethmüller Stylebook,
Redaktion


Fortgeschrittene mixen verschiedene Prints. Streublumen zu Streifen sind fast schon ein Klassiker; dieses Jahr dürfen aber auch fotorealistische oder technisch anmutende Laser-Optiken vermischt werden. Doppelt fortgeschritten: große Accessoires dazu tragen. Entweder passend (bei Dolce & Gabbana gibt's Nudeln und Knoblauchzehen an Ohrringen, Armbändern und Ketten) oder farblich abgesetzt als zusätzlicher Akzent. Wer unsicher ist, lässt den Schmuck einfach weg – die Muster knallen auch solo.

Schwierig: Die richtigen Schuhe finden. Wer keine im passenden Farbton hat, greift auf Nude zurück.

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