Flop! Tom Ford zeigt erste Show auf der London Fashion Week ALLES nur geklaut?

Der Ausnahme-Designer Tom Ford (51) ist zurück auf dem Laufsteg – zum ersten Mal seit langem präsentierte er wieder eine Kollektion auf einer Fashion Week. Doch von seiner guten alten Form war nichts zu sehen. Statt dessen: Mehr, mehr, mehr, Copies everywhere!

  • London Fashion Week: Tom Fords erste Show ist ein Flop

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    Foto: Getty Images

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    Zwei links, zwei rechts, zwei fallen lassen. Nach diesem Prinzip scheint Designer Tom Ford seine neueste Kollektion „gestrickt“ zu haben. Anleihen an ältere Kollektionen anderer Designer finden sich erstaunlich viele…

Zehn Jahre ist es her, dass der US-amerikanischer Modedesigner dem Luxus-Label Gucci zu neuem Ruhm verhalf. Dann gründete er sein Modelabel „Tom Ford“, machte nur noch Herrenbekleidung, Parfums und Sonnenbrillen. Legte darüber hinaus 2009 mit dem Drama „A Single Man“ sein Spielfilmdebüt als Regisseur vor.

Erst im September 2010 wagte sich Tom Ford wieder an eine Frauenkollektion heran und löste Begeisterungsstürme aus. Zwar verhängte der Designer strenge Sperrfristen, lud weder Fotografen, noch Online-Medien ein. Die Fachpresse aber feierte sein Combeback, lobte den sexy-eleganten Ford-Look.

Jetzt zeigte der Über-Designer seine erste Runway-Kollektion unter eigenem Namen auf der London Fashion Week. Die Präsentation war „öffentlich“, fast zeitgleich gingen die Bilder seiner neuen Looks um die Welt. Wir sind…

…enttäuscht! Versprochen hatte uns Ford einen „cross-kulturaler Multi-Ethno"-Mix und wir freuten uns auf seine cleanen Glamroben mit folkloristischen Anklängen aus aller Welt. Doch auf dem Laufsteg zu sehen war: ein Potpourri aus Disco-, Pop- und Comic-Art, Blüten- und Animal-Prints, Muster-Clashes, echtem Fell, das die Geschmacksnerven bis aufs äußerste strapazierte.

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Der rote Faden in dieser Kollektion? Konsequente Anleihen an die Kollektionen anderer Designer.

Da mischten sich Zick-Zack (erfunden von Missoni) unter Comic-Looks (gesehen bei 3.1. Philip Lim) und Animals-Prints (wie von Cavalli). Großflächige Blüten (wie bei Dior) wechselten sich mit Muster-Clashes ab (für die Designerin Mary Katrantzou berüchtigt ist).

Selbst Topmodels wie Liya Kebede (35) oder Lily Donaldson (25) konnten über dieses Desaster nicht hinweg flanieren. Ein kleiner Trost für Ford: Accessoires, Parfums und Männermode laufen gut…

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