Mode-Erbe vermisst Vittorio Missoni in Venezuela verschollen

Vittorio Missoni (58), der Sohn aus der italienischen Mode-Dynastie, saß in einem Kleinflugzeug, das in Venezuela vermisst wird. Auch seine Ehefrau war an Bord.

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    Foto: Getty Images

    Vittorio Missoni wird seit Freitag, den 4. Januar vermisst. Seine Schwester Angela (rechts) macht sich große Sorgen und hält eine Entführung für möglich

Fünf Minuten nach dem Start verschwand das Kleinflugzeug vom Radar. Die zweimotorige Maschine war am Freitag beim Flug von der Insel Los Roques in die Hauptstadt Caracas, Venezuela, gestartet. An Bord: Vittorio Missoni, Sohn des italienischen Modehauses, seine Frau Maurizia Castiglioni, zwei italienische Freunde und zwei venezolanische Besatzungsmitglieder.

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Kurz nach dem Start brach der Pilot den Funkverkehr ab, als sich die Maschine etwa zehn Seemeilen südlich von Los Roques befand. Seitdem gilt die Reisegruppe als vermisst. Zwei Hubschrauber, zwei Flugzeuge und fünf Motorboote machten sich in den Gewässern vor der Küste Venezuelas auf die Suche. Sie blieb jedoch bisher erfolglos.

Der älteste Sohn des Modehaus-Gründers, Ottavio Missoni (91), hatte Weihnachten und Neujahr auf Los Roques verbracht. Die Inseln sind ein beliebtes Touristen-Ziel in der venezolanischen Karibik.

Das Modehaus Missoni ist für seine von Zickzack-Mustern geprägte Mode international bekannt. Vittorio Missoni führt das 1953 von seinem Vater Ottavio gegründete Unternehmen gemeinsam mit seinem Bruder Luca und der Schwester Angela.



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