Stockholm Fashion Week
Diese Trends sind unisex

Bevor wir zu den Fashion Weeks nach New York, London, Mailand und Paris schauen, blicken wir erst einaml gen Norden. In Stockholm wurden vom 27. bis 29. August die Trends für die Saison Frühjahr/Sommer 2013 vorgestellt. Besonders auffallend waren dort nicht nur weite Schulterpartien, Highlights in Orange und Allover-Prints, sondern dass die Trends nicht nur einem Geschlecht vorbehalten sind – sie funktionieren unisex.

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    Foto: MBFW Stockholm

    Kopf-bis-Fuß-Weiß

    Bei Frauen unterkühlt und sexy, bei Männern futuristisch und cool. Dem Urlaubslook entkommen die Designs von Dagmar, Maria Nordström, Josefin Strid und Hope (v.l.n.r.) dank ultra klaren Linien, steifen Materialien und klinischer Reinheit

Paris ist verspielt, London rebellisch, Mailand pompös und New York clean bis cool. Und wofür steht Stockholm? Skandinavische Mode ist zur Zeit des Großtädters liebste – Jeans von Cheap Monday hat inzwischen jedes Mode-Mädchen im Schrank, Firmen wie Whyred, Tiger of Sweden, Hope und Carin Wester ziehen nach. Schwedens erfolgreichster Fashion-Spross (neben H&M und COS ) ist Acne. Längst hat das Label den internationalen Markt erobert und zeigt seine Kollektionen inzwischen in London und Paris.

Im Norden gehört Design zum Alltag. Kleidung ist immer cool UND praktisch zugleich. Die Schnitte sind simpel, clean und somit leicht kombinierbar. Klassisches wird durch überdachte Proportionen auf den neuesten Stand gebracht. Besonders spannend: Das schwedische Design-Grundgesetz für reduzierte, klare Linien gilt sowohl für Frauen als auch für Männer. Ja, manchmal sind Stücke sogar komplett gleich gedacht: Ein typisches „Nordoutfit“ – wie die Kombi aus hochgeschlossenem Hemd, enger Anzughose und Oversize-Parker – funktioniert am Mann und der Frau.

Auch unter die Entwürfe für den Sommer 2013 haben sich Unisex-Trends gemischt.

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Wer zum Beispiel annahm, weiße Kopf-bis-Fuß-Outfits wären im Sommer nur Frauen (oder Ibiza-Urlaubern) vorbehalten, der irrt. Der helle Look funktioniert fabelhaft an Männern, beweisen Labels wie Hope und Josefin Strid. Wichtig sind maskuline Schnitte, sportliche oder futuristische Details und ein bisschen Modemut. Ein kleines Wagnis birgt auch der Trend der gerundeten Schultern. Sie verleihen Männern etwas Weiches, lassen ein breites Kreuz weniger wuchtig und schmale Frauenoberkörper plastischer erscheinen.

Wie schwedische Designer außerdem orangefarbene Highlights, Blousons, Allover-Prints, und die Kombi aus lang und kurz an Männern und Frauen möglich machen, sehen Sie in unserer Galerie...

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