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Stillendes Model auf „Elle“ Australia
Geht dieser Mutterstolz zu weit?

Dass Models sich beim Stillen ablichten und diese intimen Bilder posten, ist nichts Neues mehr. Jetzt veröffentlicht die australische „Elle“ erstmals ein Cover, auf dem Model Mama Nicole Trunfio (29) ihrem Sohn die Brust gibt. Jetzt rechtfertigt sich das Model dafür.

  • Nicole Trunfio

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    Foto: PR

    Dieses Cover polarisiert: Model Nicole Trunfio gibt ihrem Sohn Zion halb nackt die Brust. Doch diese Ausgabe wird nur an die Abonnenten verschickt

Stillen in der Öffentlichkeit ist immer wieder ein heiß diskutiertes Thema. Zuletzt sorgten Topmodels wie Natalia Vodianova (33) oder Gisele Bündchen (34) für Aufregung, als sie sehr intime Fotos auf Instagram posteten, die sie beim Stillen ihrer Babys zeigten. Jetzt ist es sogar ein Magazin-Cover, das erneut für Diskussionen sorgt.
 
Stillend auf dem Cover
Auf dem Titel der Juni-Ausgabe der australischen „Elle“ ist Top-Model Nicole Trunfio mit ihrem vier Monate alten Sohn Zion abgelichtet, den sie gerade stillt. Nur mit Rock und  Burberry-Wildledermantel bekleidet und mit laszivem Blick präsentiert sie ihr Baby, das an ihrer nackten Brust liegt. Das intime Bild, das von Georges Antoni fotografiert wurde, war so eigentlich nicht geplant. „Als Zion Hunger hatte, machte Nicole eine Pause, um ihn zu stillen. Weil das so wunderschön aussah, haben wir spontan beschlossen, Mutter und Sohn so zu fotografieren. Es war ein völlig natürlicher Moment, in dem ein unglaublich starkes Bild entstanden ist“, erklärt Justine Cullen von „Elle“. Neben diesem Cover gibt es noch ein zweites, auf dem Trunfio ein schwarzes Kleid trägt und ihren nackten Sohn in die Kamera hält.

Stillen sollte kein Tabuthema sein

In weiser Voraussicht, dass dieses Cover polarisieren wird, äußerte sich Nicole Trunfio dazu auf Instagram. „Das Letzte, was ich möchte, ist jemanden zu verärgern. Lassen wir das Bild einfach wirken. Denn es gibt nichts Schöneres als Muttersein. Und nichts ist schlimmer für eine Mutter, als für das Stillen in der Öffentlichkeit diskriminiert zu werden“, sagt Nicole.

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