„Sports Illustrated“-Models für Air New Zealand
von Julia Wagner
Dieses Sicherheitsvideo langweilt Sie garantiert nicht!

Sie schlafen bei lahmen Security-Videos auch immer ein? Bei dem „Safety in Paradise“-Clip mit Models in knappen Bikinis sicher nicht. Jetzt hagelt es gegen die Airline allerdings Seximus-Vorwürfe.

Statt „Safety in Paradise“ gibt es nun Ärger im Paradies. Schon vor seiner Veröffentlichung sorgte das neue Sicherheitsvideo von Air New Zealand, laut eigenen Aussagen das „schönste Sicherheitsvideo der Welt“, für jede Menge Aufregung.

Darin erteilen nämlich Bikini-Models von „Sports Illustrated“ wie Chrissy Teigen (28) und Ariel Meredith (27) leicht bekleidet und in verführerischen Posen Sicherheitsinstruktionen. Auch Ex-Supermodel Christie Brinkley (60) zeigt sich im Bikini am Pool. Anlass des Drehs war der 50.Geburtstag der „Sports Illustrated Swimsuit Edition“ und das 40-Jahre-Jubiläum von Air New Zealand.

Pünktlich zum Firmenjubiläum sieht sich die Airline nun mit Sexismus-Vorwürfen konfrontiert – und das obwohl Air New Zealand bisher schon für seine skurrilen und teilweise schlüpfrigen Spots bekannt war. Der aktuelle Spot gehe aber zu weit. Die neuseeländische Uni-Dozentin und Feministin Deborah Russell gegenüber der „Fairfax Newspaper“: „Die hochsexualisierten Bilder suggerieren Frauen, dass ihre Sexualität alles ist, was zählt“.

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Air New Zealand weist die Vorwürfe stark zurück. Das Video sei vorab getestet worden, ob es negative Reaktionen auf das dargestellte Frauenbild gäbe. „Wir haben auch darauf geachtet, dass ,Safety in Paradise‘ geschmackvoll wird“, so ein Sprecher der Fluggesellschaft. Die leichte Bekleidung der Models sei gerechtfertigt, da dass Video in der Südsee entstanden ist, so der Sprecher weiter.

Vielleicht werden Sicherheitsclips in Zukunft wenigstens aufmerksamer geguckt. Das Video des Anstoßes sehen Sie jedenfalls oben.



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