Klein, kurvig oder groß
Welchem Figurtyp steht der Karo-Trend am besten

Diesen Herbst werden wir ganz klein – oder großkariert. Karos stehen jetzt bei den Designern im Musterlehrplan ganz oben. Ob Tartanmuster oder Pepitakaros – STYLEBOOK.de zeigt die schönsten quadratischen Zusammenfügungen und wie sie getragen werden.

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    Foto: Getty Images

    1. Basic-Kurs für Karo-Einsteiger: Graue Mäntel

    Graue und schwarz-weiße Karomäntel- und jacken lassen sich problemlos zu jedem Outfit kombinieren und sind auch noch über die Karo-Saison hinaus weiter tragbar. Besonders elegant wirken die Quadrate auf Ponchos wie bei Bottega Veneta (l.) und auf bodenlangen Mäntel wie bei Verscace (2. v. l.) und 3.1 Phillip Lim (3. v. l.). Auch Mode-Bloggerinnen Sylvia Haghjoo und Sofie Valkiers (r.) sind schon Fan

Diesen Herbst ist Karo mal wieder Trumpf und die aktuelle Saison kann gar nicht genug von den textilen Quadraten bekommen! Ob Schottenmuster, Glencheck, Gingham oder Pepita – das klassische Muster tritt in allen erdenklichen Quadraten und Farben auf.

Der sichere Einstieg ins Karobusiness beginnt mit den neuen Herbstmänteln, die dank neutraler Farbgebung (Schwarz, Weiß und Grau) elegant wirken und zu jedem Outfit passen. Das nächste Karo-Level ist da schon etwas auffälliger: Trendsetterinnen lieben es jetzt rot-kariert, am liebsten im Total-Look! In Kombination mit Weiß oder Schwarz wirkt das nicht punkig, sondern erwachsen. Und mutige Fashionistas probieren treiben es bunt-kariert à la  Miu Miu, tragen zum gelben Karomantel ein knallrotes Lederkleid.

Doch Vorsicht, nicht jeder Frau steht jedes Karo. STYLEBOOK.de erklärt, wie Stil im Quadrat funktioniert:

► Sie sind klein und zierlich?
Tragen Sie keine allzu großen Karos, Sie würden darin versinken. Toll sind kleine Muster, wie Pepita-Muster oder Hahnentritt. Am besten kombinieren Sie immer ein unifarbenes Teil zum Karomuster, so wird die Silhouette nicht gestaucht. Wer außerdem dunkle Karos auf dunklem Hintergrund wählt, wirkt optisch größer.

►Sie sind schmal und kurvenlos?
Muster tragen auf und eignen sich bestens für androgyne Frauen. Doch es gibt Ausnahmen, wie Karos. Karomuster sind nämlich eckig und wirken so eher männlich. So wird ein gerader Körper ohne Taille oder mit breiten Schultern eher noch betont. Daher zu kleinen Karos greifen, die wirken femininer. Wer großflächige Karomuster trägt, sollte dann zusätzlich auf feminine Akzente setzen, wie zum Beispiel einem Taillengürtel. Als knabenhafte Frau dürfen Sie außerdem richtig dick auftragen und auf Materialmix (zum Beispiel ein Lederkleid zum karierten Wollmantel) und dickes Wollmaterial setzen.

► Sie haben eine sehr weiblich Figur?
Eigentlich die perfekte Kombination: runde Kurven gepaart mit eckigem Karomuster. Doch leider tragen Karos auf, Vorsicht also bei breiten Hüften. Kurvige Frauen stehen am besten diagonal verlaufende Karomuster, hier wird die Figur gestreckt und erscheint optisch schlanker. Und lieber dunkle Farben mit dunklen Karos wählen, diese lassen Sie schlanker erscheinen.

► Sie sind sehr groß?
Große Frauen können beim Karo-Trend aus dem Vollem schöpfen. Ob bunte XXL-Karos oder wilder Karo-Mix von Kopf bis Fuß – an Ihnen wirken karierte Muster alles andere als deplatziert. Im Gegenteil: Dank der großflächigen Karos wird eine lange Silhouette optisch verkürzt. Auf kleine Karos verzichten, dass kann bei Ihrem Gardemaß schnell kleinkariert aussehen.

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