So trägt man Musterröcke

Nie wieder „Druck-Fehler“
von Anna-Lena Koopmann
So kombiniert man Muster-Röcke

Tigerköpfe, Früchte, psychodelische Farbverläufe – bunt gemusterte Röcke sind eine bildgewaltige Gegenbewegung zum Monochrom-Trend. Doch immer wieder kommt es bei der Outfit-Zusammenstellung zu bösen „Druck-Fehlern“. Aber um diese zu vermeiden, müssen Sie einfach nur unsere Tipps beachten.

Mit Mustern ist es wie mit Männern. Einigen Frauen gelingt es, mehrere Herren gleichzeitig zu daten – ein Drahtseilakt, der im Idealfall zum ultimativen Fun-Faktor führt. Andere gehen lieber auf Nummer sicher, entscheiden sich für einen besonderen Schatz und schenken ihm ihre ungeteilte Aufmerksamkeit. Übersetzt heißt das: Gemusterte Röcke zu gemusterten Oberteilen können gut aussehen. Für einige funktioniert aber die klassische Kombi besser.

Hier die fünf wichtigsten Styling-Regeln:

1. Die richtige Form
Bedruckte Röcke sind echte Hingucker – und lenken den Blick auf die untere Körperhälfte. Wer mit seiner Figur nicht absolut happy ist, muss deswegen nicht verzweifeln, nur wissen, wie man trickst. Denn Prints können auch Vorzüge betonen und kleine Makel kaschieren. Knabenhafte Frauen können sich Rundungen zaubern, indem sie z.B. einen Pencil Skirt wählen und dazu eine weit geschnittene Bluse kombinieren, die in den Bund gesteckt wird. Wer sehr weibliche Rundungen hat, wählt lieber weite, schwingende Röcke. Eine voluminöse Form lässt sogar kräftige Waden im Vergleich schmaler erscheinen. Auch mit der Wahl der Muster kann man kaschieren: Geometrische Formen und vertikale Linien strecken den Körper optisch. 

  • Streetstyle

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    Foto: Getty Images

    Dieses Streetstyle-Outfit ist ein Vintage-Look und doch so modern: Eine weiße Spitzenbluse und eine mit Perlen bestickte Tasche zum wadenlangen Rock


2. Die Nummer-Sicher-Kombi
Man könnte es auch „Druck abbauen“ nennen: Zum auffälligen Rock einfach ein unifarbenes Oberteil kombinieren. Dafür am besten eine Farbe aus dem Rock aufgreifen. Shirts aus Baumwolle wirken lässig, Blusen und Tops aus Seide hingegen elegant. Auch Jeanshemden sind clever, denn Denim neutralisiert knallige Farben und wilde Muster.

3. Für Muster-Maniacs

Geht nicht, gibt’s nicht, so unglaublich das klingt. Wenn das zweite Muster in der Farbfamilie bleibt, wirkt es vergleichsweise dezent. Frauen mit birnenförmiger Figur können durch größer gemusterte Oberteile einen optischen Ausgleich zur unteren Körperhälfte schaffen. Oberstes Gebot: Sie müssen Ihr Outfit mit Selbstbewusstsein tragen. Wenn Sie sich darin sichtlich wohlfühlen, zweifelt garantiert niemand an Ihrer Fashionkompetenz.

4. Accessoires

Je auffälliger der Druck des Rocks, desto dezenter sollte der Schmuck ausfallen. Bei einem Outfit mit Allover-Print lieber ganz auf Schmuck verzichten und für Accessoires eine Farbe aus dem Rock aufgreifen. Wer einen einfach gemusterten Rock und ein unifarbenes Oberteil trägt, darf ruhig zur Statement-Kette oder einer auffälligen Clutch greifen.

5. Schuhe

Mit Slippers macht man nichts verkehrt, sie sind cooler als Ballerinas. Viele Fashionistas setzen auf bunte Sneakers. Doch wirklich vorteilhaft für die Silhouette sind flache Schuhe nicht. Lieber High Heels wählen und hier besser auf spitze Pumps als Riemchensandalen setzen, denn diese verlängern die Beine optisch. Den gleichen Effekt erreicht man mit Schuhen in der Farbe Nude.

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Weitere Musterbeispiele finden Sie in unserer Galerie.


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