So schön, so schlau...
von Björn Wolfram
Jetzt dreht James Franco Modefilme!

ER gilt als das hübscheste und klügste männliche Gewächs Hollywoods: James Franco (34)! Der Kalifornier verführte Julia Roberts (44) in „Eat Pray Love“, liebte Sean Penn (51) in „Milk“ – und verriet Tobey Maguire (37) in „Spider Man“. Und wenn der Schauspieler nicht gerade an der Elite-Uni „Yale“ doziert oder die „Oscar“-Verleihung moderiert (wie 2011), führt er selbst Regie!

  • Foto: PR

    Schöngeist und Schönling: James Franco im Berliner Soho-House

Fürs Jeanslabel „7 For All Mankind“ stand Franco jetzt wieder mal hinter der Kamera, drehte zehn kleine, lose zusammenhängende Episoden unter dem Titel „The Death Of Natalie Wood“ („Der Tod von Natalie Wood“).
 
Die Schauspielerin („Denn sie wissen nicht, was sie tun“, „West Side Story“) war vor allem in den 50er- und 60er-Jahren ein Riesenstar, ertrank 1983 auf rätselhafte Weise bei einem Yachtausflug. Sie wurde 43 Jahre alt.
 
STYLEBOOK traf  James Franco exklusiv im Berliner „Soho House“, wo der Kreativling sein neuestes Regiewerk vorstellte.
 
STYLEBOOK: Die Kurzfilme verströmen eine Hippie-California-Ästhetik...
Franco: Ja, ich wollte den damaligen West-Coast-Spirit einfangen, weil ich fand, dass die Kleidung von „7 For All Mankind“  irgendwie ganz gut dazu passt. Eine organische Mischung aus „Retro“ und „modern“ war der Plan...

Ist aufgegangen! Wirklich biographisch sind die Filme allerdings nicht, obwohl der Titel das ja vermuten lassen würde...
Ja, das stimmt. Die Figur Natalie Wood soll einfach für das damalige Lebensgefühl stehen...
 
Der Tod von Natalie Wood wurde ja nie so ganz geklärt. Ganz lang hieß es, sie sei angetrunken über Bord gefallen, seit kurzem wird verstärkt spekuliert, Woods damaliger Ehemann Robert Wagner (82, „Hart aber herzlich“) sei involviert...
Ja, ich weiß. Das Ganze ist einfach eine sehr tragische Angelegenheit, ich wollte mich in den Filmen aber nicht an den ganzen Mutmaßungen beteiligen. Die sind ja auch eher atmosphärisch motiviert und keine Detektivgeschichten.
 
Sie sehen immer sehr stylish aus, was bedeutet Ihnen Mode?
Mein Interesse auf dem Gebiet hält sich in Grenzen. Wenn ich Mode aber filmisch einsetzen kann wie hier, finde ich das schon spannend! Die Arbeit für „7 For All Mankind“ war auch toll, weil ich alle künstlerische Freiheit hatte. Klar, soll Interesse für das Label geweckt werden, aber wir reden hier von keiner Erwartungshaltung im Sinne eines Blockbusters...
 
Was tun Sie, um so auszusehen?
Ich wasche mir das Gesicht und putze die Zähne. Und Feuchtigkeitspflege darf ruhig auch ab und an sein...
 
Und wie würden Sie Schönheit definieren?
Schönheit entsteht, wenn man die spirituelle Essenz eines Menschen einfängt.
 
Das nennt man wohl FAMOUS LAST WORDS!

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