Die Sprache der Mode: Fashion-Vokabeln für Profis

Foto: WireImage, Getty Image, Splash News

Sprechen Sie modisch?
10 Fashion-Vokabeln, die Sie jetzt kennen müssen!

Klar wissen Sie, was in der Mode gerade so angesagt ist. Aber artikulieren Sie sich auch wie ein Kenner? STYLEBOOK erklärt den offiziellen Fashion-Fachjargon. Aufgepasst!

  • Pharell Williams

    1/10

    Foto: Getty Images

    1. YUMMIES

    Lecker, dieser Pharrell Williams, aber der Begriff „Yummies“ („yummy“ ist englisch für appetitlich) beschreibt eigentlich „Young Urban Males“: Junge, gepflegte Kerle mit einem Sinn für Mode und Ästhetik, die gleichzeitig sehr männlich sind

Sie wollen mit Begriffen wie „A-Linie“ (für eine nach unten breiter werdende Silhouette) oder „High-Waist“ (Bund in Taillenhöhe) den Mode-Experten markieren? Netter Versuch, aber der moderne Fashion-Talk ist weitaus anspruchsvoller – deswegen aber nicht gleich komplizierter. Vielmehr soll die neue Terminologie das Fachsimpeln durch logische Verkürzungen vereinfachen.

Anzeige

Ein raffiniertes Beispiel: die Kluse. Das Wort setzt sich wörtlich aus „Kleid“ und „Bluse“ zusammen und entspricht einer Art Blusen-Kleid. Ebenso praktisch kombiniert sind „Jorts“. Sie ahnen es: Hierbei handelt es sich um Jeans-Shorts!

Nicht nur Textilien, auch Mode-Experten bekommen Fachbegriffe verliehen. So sind „Young Urban Males“, kurz „Yummies“, als die männliche Antwort auf Fashionistas zu verstehen: Kerle, die Wert auf Pflege und trendy Klamotten legen, sich gerne aufbrezeln – und trotzdem mega-männlich sind, also keinesfalls metrosexuell. Dass es so etwas tatsächlich gibt, beweist nicht zuletzt der top-gestylte Musiker Pharrell Williams (41).

Ob Culottes, Sliders oder Coatigans – mit den neu gewonnen Sprachkenntnissen werden Sie auf jeder Party einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Garantiert nicht nur bei eingefleischten „Fashionistas“! Was war das noch mal gleich? „Eine sehr modebewusste Frau bzw. ein sehr modebewusster Mann“, schreibt der Duden.

Kommentare


Blogs