Die Sprache der Mode: Fashion-Vokabeln für Profis

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Blurt, Jorts, Head – Fashion-Vokabeln für Profis
von Laura Pomer
Sprechen Sie schon Mode?

Klar wissen Sie, was in der Mode gerade so angesagt ist. Aber artikulieren Sie sich auch wie ein Kenner? STYLEBOOK erklärt den offiziellen Fashion-Fachjargon.

  • Leigh Lezark im Blurt

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    BLURT

    Sie geben uns sicher Recht: „Bluse-mit-angenähtem-Rock“ klingt nicht annähernd so versiert wie „Blurt“ – hier zu bewundern an Model und DJane Leigh Lezark (29). Für weitere modische Fachbegriffe: bitte weiterklicken!

Sie wollen mit Begriffen wie „A-Linie“ (für eine nach unten breiter werdende Silhouette) oder „High-Waist“ (Bund in Taillenhöhe) den Mode-Experten markieren? Netter Versuch, aber der moderne Fashion-Sprech ist weitaus anspruchsvoller – deswegen aber nicht gleich komplizierter. Vielmehr soll die neue Terminologie das Fachsimpeln durch logische Verkürzungen vereinfachen.

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Ein raffiniertes Beispiel: der Blurt. Er setzt sich wörtlich aus „Bluse“ und „Skirt“ (englisch für „Rock“) zusammen und entspricht einer Art langem Blusen-Kleid. Ebenso praktisch kombiniert sind „Jorts“. Sie ahnen es: Hierbei handelt es sich um Jeans-Shorts!

Nicht nur Textilien, auch Mode-Experten bekommen Fachbegriffe verliehen. So sind „Young Urban Males“, kurz „Yummies“, als die männliche Antwort auf Fashionistas zu verstehen: Kerle, die Wert auf Pflege und trendy Klamotten legen, sich gerne aufbrezeln – und trotzdem mega-männlich sind, also keinesfalls metrosexuell. Dass es so etwas tatsächlich gibt, beweist nicht zuletzt der top-gestylte Musiker Pharrell Williams (41).

Wenn Sie also auf der nächsten Mode-Party richtig gut glänzen wollen, hilft wohl jetzt nur auswendig lernen.




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