Steigern Sie Ihren Cool-Faktor
von Alex Bohn
5 Lektionen für mehr Lässigkeit

Kate Moss ist cooler als Claudia Schiffer, Emmanuelle Alt ist cooler als Gwyneth Paltrow und Elin Kling ist cooler als Olivia Palermo – wieso eigentlich? STYLEBOOk hat für Sie das Geheimnis der Coolness gelüftet und verrät, was echte Lässigkeit ausmacht. Steigern auch Sie Ihren IQ-ool!

  • Elin Kling und Olivia Palermo

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    Foto: Getty Images

    Lektion 1: Seien Sie authentisch

    Für Skinny Jeans und lässige Hemden ist Elin Kling (l.) bekannt – und trägt sie zu jedem Anlass. Das macht sie unverwechselbar, authentisch und cool. Machen Sie es wie Sie: Tragen Sie, was Ihren Stil prägt. An Olivia Palermo (r.) orientieren Sie sich bitte nicht. Ihr Stil ist trendy, aber komplett austauschbar!

Dass manche Leute cooler sind als andere, ist offensichtlich. Aber was genau macht ihre Coolness aus? Sicher ist, dass sie mehr haben als ein gutes Händchen für Klamotten und Styling. Wir haben recherchiert und ein paar Ikonen der Coolness gefunden – sowie ihre traurigen Gegenbeispiele. Alle Lässigen haben gemeinsam, dass Sie mindestens eine der folgenden fünf Lektionen beherzigen:

Lektion 1: Cool ist, was authentisch ist
Das Chamäleon ist eine arme Sau. Es sieht immer aus wie seine Umgebung. Dem It-Girl Olivia Palermo (28) geht es eigentlich kaum anders. Die hübsche New Yorkerin macht jeden Trend mit, bis aufs i-Tüpfelchen. Das sieht zwar fast immer gut, aber nie cool aus. Machen Sie es lieber wie die schwedische Bloggerin Elin Kling (31) – die geht auch mal im (Kaschmir)-Pulli und Jeans zur Opernpremiere, sieht dabei aber nicht verkleidet aus, sondern wie sie selbst. Und genau das ist cool.

Lektion 2: Ohne Entspannung keine Coolness
Kim Kardashian will beweisen, dass sie nicht nur ein Reality-TV-Star ist, sondern furchtbar elegant. Deswegen trägt sie selbst am Flughafen mit Baby North ein hautenges beigefarbenes Kleid, das keine Spuckflecken verzeiht und High Heels aus Wildleder. Guter Look, aber furchtbar unentspannt und ganz sicher nicht cool. Machen Sie es lieber wie die Schauspielerin Marion Cotillard (38) im gleichen Setting: Sie hat auch viel zu schleppen, nämlich eine überdimensionale Gitarrentasche und mehrere Koffer. Aber dafür trägt sie Kleidung, die stylish und bequem ist: silberne Ballerinas, Skinny Jeans, T-Shirt, lässigen Mantel. Sie kann atmen und sich selbst in der Economy im Flugsitz räkeln. So tiefenentspannt kann Cool sein.


Lektion 3: Humor ist cooler
Ein verkniffener Gesichtsausdruck macht den besten Look zunichte. Umgekehrt gewinnt selbst der spießigste Style, wenn er von einem breiten Lächeln begleitet wird. Beispiel gefällig? Alexa Chung (30) lacht selbst, wenn ihr Unterrock unter dem Kleidchen hervorblitzt. Bei so einer Styling-Panne würde die stets sauber durchgestylte Sängerin Taylor Swift (24) wahrscheinlich vor Scham im Erdboden verschwinden. Sie ist hübsch und zeigt sich in immer neuen Trend-Looks. Nur Spaß hat sie dabei anscheinend selten. Schade, sie könnte sonst ganz cool sein.

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Lektion 4: Coolness braucht Rebellion
Sie zählen Kalorien und machen alle paar Monate eine Detox-Kur? Schön und gut, aber ganz sicher nicht cool. Machen Sie es lieber wie Kate Moss (41), die Königin der Lässigkeit: Üben Sie sich in Rebellion. Dass sie schiefe Zähne hat und für ein Model zu klein ist, hat die Moss nämlich nie gestört. Dass sie ihr Aussehen mit Partyexzessen gefährdet, ist ihr auch egal. Zu durchfeierten Nächten raten wir Ihnen natürlich nicht. Aber Sahnetorte statt Spinning können Sie sich trauen, als coole Rebellin.

Lektion 5: Selbstbewusstsein macht cool

Gwyneth Paltrow ernährt sich richtig, folgt den angesagten Modetrends und von dem richtigen Ehemann hat sie sich richtig scheiden lassen. Wie kommt es, dass Gwynnie trotzdem immer verkrampft aussieht und selbst dann nicht cool, wenn sie Hip-Hop-Moves vorturnt? Ihr fehlt es an echtem Selbstbewusstsein! Denn nichts fördert die Coolness mehr, als wenn man an sich selber glaubt, die eigenen Stärken und Schwächen kennt. Nehmen Sie sich ein Beispiel an „Vogue“-Chefin Emanulle Alt (47), die selbst in Boyfriend-Shirt und Jeans smart gestylt ist. Wie sie das macht: Sie weiß, dass sie gut ist und hat eine extragroße Portion Selbstvertrauen!



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