Initiative für eine bessere Behandlung
Britische Modepraktikanten sollen fair bezahlt werden

Der Kinohit „Der Teufel trägt Prada“ zeigte, wie es Praktikantinnen in Moderedaktionen ergehen kann: viel Arbeit, wenig oder keine Bezahlung. Jetzt ist in Großbritannien ein Gesetzesentwurf im Gespräch, der Praktikanten in der Fashion-Branche eine faire Bezahlung sichern soll.

  • Initiative für Modepraktikanten

    Foto: Action Press

    Anna Hathaway im Film „Der Teufel trägt Prada“ als ausgebeutete Arbeitskraft – sie diente der Chef-Redakteurin einer Modezeitschrift

Die HMRC (Her Majesty's Revenue and Customs) – eine Organisation, die sich im Königreich für geringer Verdienende einsetzt, macht sich jetzt für eine faire Bezahlung von Praktikanten in der Modeindustrie stark.

Wie die Online-Ausgabe der britischen „Vogue“ berichtet, werden derzeit Labels von der HMRS ausdrücklich davor gewarnt, Praktikanten als Arbeitskräfte zu missbrauchen, ohne sie zu bezahlen.

Denn leider scheint der Film „Der Teufel trägt Prada“ – in dem Anne Hathaway als Berufseinsteigerin Andrea unter der Chefin einer Modezeitschrift leidet – zumindest teilweise einem wahren Bild zu entsprechen: Praktikanten sind billige Arbeitskräfte, die nicht nur wenig Geld, sondern auch gar keinen Respekt erhalten.

Englands Vize-Premiertminister, Nick Clegg (44) unterstützt die Initiative ausdrücklich, wird von „Vogue“ mit den Worten zitiert: „Ich appelliere eindringlich an alle Modehäuser und Designer, dass sie ihre Praktikanten fair behandeln.“ Wenn es nach ihm ginge, sollten die Praktikanten durch einen Gesetzesentwurf für Niedrigverdiener durch eine Art Mindestlohn geschützt werden. 

In jedem Fall eine ambitionierte und lobenswerte Initiative. Denn: Aller Anfang ist schwer verdientes Geld!

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