Paris Fashion Week
Céline verwandelt Trashbags in Luxusmode

Das Label Céline ist derzeit an Coolness nicht zu überbieten. Für den kommenden Winter setzt Designerin Phoebe Philo auf raffinierte Wickelkleider, die gewohnte Klarheit und geometrische Muster, die von sogenannten „Laundry Bags“ inspiriert wurden.

  • Céline Paris Fashion Week

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    Foto: getty images

    Am Sonntag zeigte das Label Céline seine Mode für den kommenden Winter. Designerin Phoebe Philo ließ sich dabei von sogenannten „Chinatown Bags“ inspirieren, übertrug das typische Karomuster auf Mäntel, Röcke und Oberteile

Man nennt Phoebe Philo gerne die „Moderakete“, was wohl darauf abzielt, dass die Kollektionen der Céline-Designerin stets wie von einem anderen Stern anmuten – außeriridsch schön und nicht total abgehoben natürlich.

Am Sonntag in Paris bewies Philo was das konkret für kommenden Herbst und Winter heißt: Eine ganze Riege kuscheliger, klassisch geschnittener Mäntel – Kategorie „Haben wollen“ – lässig schwingende Glockenröcke in Midi-Länge sowie raffiniert drapierte Oberteile und Wickelkleider. Dazu schlichte Stiefel, knautschige Ledertaschen und eine Farbpalette von soften Eiscremetönen wie Vanille und Pistazie über Tannengrün bis hin zu Steingrau und Mitternachtsblau.

Der Clou: Die Muster einiger Modelle waren von sogenannten „Chinatown Bags“ bzw. „Laundry Bags“ inspiriert. Style.com gegenüber beschrieb Phoebe Philo  die simple aber effektvolle Idee als instinktiv: „Es war einfach ein Gefühl.“

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Wohl ebenso instinktiv ist die androgyne Klarheit der vorangegangenen Céline-Kollektionen nunmehr einer femininen, fast poetischen Linie gewichen. Was bleibt, ist Philos unverkennbare Handschrift für scharf gezogene Silhouetten und Tragbarkeit. 

Die „Moderakete“ hat wieder eingeschlagen!

Saison für Saison gibt Phoebe Philo den Frauen das, was sie wollen: Tragbare Mode, die sie besser aussehen lässt. Das ist wahre Kunst!

Thomas Helbing Stylebook,
Redaktion

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