Ryan Lochte

Foto: dpa Picture-Alliance

Olympias extravaganter Schwimm-Star
Frei-Stil: Ryan Lochte

Er ist der Popstar im Olympia-Pool von London: Ryan Lochte. Doch nicht nur im Wasser macht der 27-jährige US-Schwimmer eine gute Figur.

Ryan Lochte ist der Überflieger im Londoner Aquatics Center. Eindruck will er jedoch nicht nur im Wasser hinterlassen, sondern auch abseits des Beckens, zum Beispiel mit extravaganten Turnschuhen. 

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Während seine Mitstreiter in stinknormalen Badeschlappen zum Becken schlurfen, tritt der  der Sonnyboy aus Florida gern im Modell „JS Wings Flames“ von Adidas auf, im Stars-and-Stripes-Design und mit angebauten Flügeln.

Natürlich verdankt Lochte seine erste Goldmedaille bei Olympia 2012 über 400 Meter Lagen vor allem seiner schwimmerischen Klasse und nicht seinem ausgefallenen Schuhgeschmack. Letzteres zeigt aber, dass sich der 1,88 Meter große Modell-Athlet auch optisch von der Konkurrenz abheben will.

So wie bei der Siegerehrung am Samstag: Neben der Goldmedaille um Lochtes Hals blinkten auch seine Zähne. Verziert mit sogenannten „Grills“ – Zahnschmuck, der weniger unter Schwimmern, dafür in der Hip-Hop-Szene verbreitet ist.

Lochte zu seinem Bling-Bling-Auftritt: „Es ist nur ein Weg, meine Persönlichkeit auszudrücken. Ich habe drei Modelle, eins habe ich mir extra für die Olympischen Spiele anfertigen lassen“, zitiert „Daily Mail“ den Schwimmer. 

Lochte ist der neue Paradiesvogel im Schwimmbecken. Mit Auftritten dieser Art stiehlt der „Matthew McConaughey des Schwimmsports“ („GQ“) allen die Show – selbst seinem Freund Michael Phelps, dem erfolgreichsten Schwimmer aller Zeiten.

Bereits im Vorfeld war Lochte der Superstar, bewies als Coverboy der Juni-Ausgabe der amerikanischen „Vogue“ und als offizielles Testimonial für die US-Teamkleidung von Ralph Lauren Model-Qualitäten. 

Model, Sexsymbol – und bald auch Designer?

„Wenn ich mit dem Schwimmen fertig bin, möchte ich meine eigene Kleidung herausbringen“, erzählte Ryan Lochte der „New York Times“ im Juni. „Ich möchte anders sein, als die anderen. Mode ist dafür das perfekte Ventil.“

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