Lindsay Lohans neue Mode-Kollektion "My Addiction"

Foto: Civil Clothing

Lohans neue Kollektion heißt „My Addiction”
von Laura Pomer
Lindsay ist jetzt süchtig nach Mode

Schauspielerin Lindsay Lohan (28) ist in den vergangenen Jahren immer wieder mit Alkohol- und Drogenexzessen aufgefallen. Ausgerechnet ihre Sucht soll nun verkaufsfördernd sein: LiLos Herrenmodelinie für eine US-Marke kommt unter dem Namen „My Addiction“ auf den Markt.

  • Lindsay Lohan

    1/4

    Foto: Civil Clothing

    Für die US-Marke „Civil Clothing“ hat Lindsay Lohan eine Herren-Sportswear-Kollektion entworfen – die den bezeichenden Namen „My Addiction“ trägt



Die wilden Jahre mit Alkohol und Drogen liegen hinter ihr: Lindsay Lohan habe ihre „inneren Dämonen“ gebändigt, wie sie in einem Interview mit der britischen „Marie Claire“ kürzlich versicherte. Erst im Sommer machte Lohan erstmals wieder positive Schlagzeilen mit einem hochkarätigen Theater-Engagement. Trotzdem: Die Sucht hängt der skandalgebeutelten Schauspielerin immer noch nach. Und die macht sich das Label „Civil Clothing” nun zunutze.

Anzeige

Mode mit „Sucht“-Potential
Gemeinsam mit der US-Marke entwarf Lohan eine Männerlinie im Baseball-Look, bestehend aus Sportsocken, Kappen und Shirts, die mit den Schriftzügen „Regime“, „Civil“ oder „Lohan“ bedruckt sind. Den speziellen Namen „ My Addiction“ (deutsch: „Meine Sucht“) haben sich laut „TMZ“-Informationen die Marketing-Experten von „Civil Clothing” ausgedacht – wohl um auf den Lebenswandel der prominenten Designerin anzuspielen – und LiLo habe eingewilligt. Ab dem 12. Dezember wird die Kollektion exklusiv in den Filialen des US-Retailers PacSan verkauft.

Ein bitterer Beigeschmack bleibt
Es ist es gar nicht lange her, da hat LiLo sich vor den Augen der Welt einem Entzug unterzogen und in einer TV-Show mit Talk-Queen Oprah Winfrey (60) über ihre intimsten Sorgen und Ängste gesprochen. Dass aus ihrer schlechten Verfassung von damals nun Profit gezogen werden soll – eigentlich nicht ganz nachvollziehbar.

Ist Sucht wirklich verkaufsfördernd?
Ironischerweise ist Lindsay ausgerechnet ihre Sucht in einer anderen Zusammenarbeit zum Verhängnis geworden. 2008 launchte sie die Leggings-Linie „6126“, die über den Textil-Konzern D.N.A.M vertrieben wurde – und dem passte Lindsays wilder Lebensstil überhaupt nicht. D.N.A.M verklagte sie wegen Rufschädigung auf über mehr als vier Millionen Euro. Das Verfahren wurde erst im vergangenen Mai eingestellt, machte Lindsay also über sechs Jahre zu schaffen.


Kommentare


Blogs