Anna Wintour: Ausstellungstrakt nach „Vogue“-Chefin benannt

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Ausstellungstrakt nach „Vogue“-Chefin benannt
von Laura Pomer
Anna Wintour ist reif fürs Museum

Das „Metropolitan Museum of Art“ widmet Anna Wintour (64) einen Flügel seiner heiligen Hallen. Wir finden: ein ehrenvoller Weg, Danke zu sagen.

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    Seit 1999 ist „Vogue“-Chefin Anna Wintour Kuratorin des Metropolitan Museum of Art, hat dabei geholfen, die 40-Millionen-Dollar-teure Renovierung zu finanzieren. Als Dankeschön benennt das MET einen Flügel nach seiner Wohltäterin


Wenn der Kostüm-Trakt des „Metropolitan Museum of Art“, kurz „MET“, nach zweijähriger Renovierung im Mai feierlich wiedereröffnet wird, dann unter dem Namen „Anna Wintour Costume Center“.

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Eine große Ehre für die Chefredakteurin der amerikanischen „Vogue“, aber nicht ohne Grund. Denn die mächtigste Frau der Modewelt hat im Laufe der Jahre Spenden in Höhe von 125 Millionen US-Dollar (knapp 92 Millionen Euro) für das New Yorker Museum gesammelt – eine enorme Unterstützung für die Kostümabteilung des Kunsthauses.

Der Flügel wurde komplett überholt, durch eine 4200-Quadratmeter-große Haupthalle erweitert und seine Lagereinrichtung auf den neusten technischen Stand gebracht. Ohne die Unterstützung von Kuratorin Wintour wäre nichts davon möglich gewesen.

Und auch über das Finanzielle hinaus hat die „Gönnerin, Fürsprecherin und Freundin“ des „MET“, wie Museumsleiter Thomas P. Campbell sie in einem offiziellen Statement bezeichnet, der Einrichtung zu neuem Glanz verholfen. Seit 1995 hat die Wintour hier mehr als 15 Charity-Veranstaltungen abgehalten. Darunter die „MET-Gala“, die für Modemenschen und Celebrities aus der ganzen Welt ein Pflichttermin ist.

So ist auch für das große Re-Opening am 5. Mai mit einem glanzvollen Gala-Abend zu rechnen. Frau Wintour soll, laut einem Bericht der britischen „Daily Mail“, Stars wie Beyoncé (32) eingeladen haben, die Schauspieler Bradley Cooper (38) und Sarah Jessica Parker (48) wie auch Modeschöpfer Oscar de la Renta (81) sollen dem Event beiwohnen. Wer keine persönliche Einladung bekommen hat, muss für die Teilnahme an diesem Spektakel tief in die Tasche greifen: eine Eintrittskarte kostet knapp 19.000 Euro!

Die erste Ausstellung, die nach der Wiedereinweihung im „MET“ zu sehen sein wird: „Charles James: Beyond Fashion“ über Amerikas ersten Modeschöpfer.




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