Mulberry stattet G8-Gipfel aus
von Anna-Lena Koopmann
Die mächtigste Tasche der Welt

Für das Gipfeltreffen der G8-Staaten kommen die mächtigsten Politiker der Welt zusammen. In diesem Jahr ging es bei Obama, Merkel & Co. auch um das wichtigste Thema überhaupt: Handtaschen.

  • Mulberry Piccadilly

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    Foto: PR

    Die „Piccadilly“-Bag von Mulberry

    Die „Piccadilly“ ist das größte Modell aus der „Bayswater“-Linie von Mulberry. Dieser Shopper ist – wie man an den eingeprägten Initialen erkennen kann – für Kanzlerin Angela Merkel höchstpersönlich bestimmt


Das ist wirklich der Gipfel: Kürzlich trafen sich die Oberhäupter der acht größten Industrie-Nationen (G8) zum Weltwirtschaftsgipfel im nordirischen Enniskillen. Unter ihnen Bundeskanzlerin Angela Merkel (58), die Präsidenten Wladimir Putin (60), Barack Obama (51) und François Hollande (58).

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Doch unsere besondere Aufmerksamkeit gilt einer ganz anderen Achtergruppe, die das gleiche Reiseziel hatte: Ein Schwung nagelneuer Mulberry Taschen, versehen mit den Initialen der Politiker. Der britische Premierminister David Cameron (46), in diesem Jahr Gastgeber des Treffens, hatte die „kleinen Aufmerksamkeiten“ bei dem heimischen Luxuslabel in Auftrag gegeben, wie der „Telegraph“ berichtet.

Alle sieben Männer (na klar, auch Cameron selbst) durften sich über eine eichenbraune „Matthew“-Bag im Wert von 1870 Euro freuen, die regulär erst in wenigen Wochen im Handel erhältlich sein wird. Angela Merkel, als einzige Frau, bekam eine „Piccadilly“ (1.750 Euro) aus schwarzem Leder.

Groß, praktisch, ohne viel Schnickschnack – das Modell entspricht genau dem Geschmack der Kanzlerin, auch wenn sie bisher ihren farbenfrohen Exemplaren des französischen Labels Longchamp treu war. Und dabei wird es wohl auch weiterhin bleiben, denn Angela Merkel darf aus Compliance-Gründen keine Geschenke annehmen, die einen Wert von 150 Euro überschreiten. Das heißt: Die Mulberry Bag wandert direkt in die Aservatenkammer des Kanzleramtes, wie STYLEBOOK auf Nachfrage erfuhr.

Was für eine Tragödie! Denn wenn zu der „Piccadilly“ irgendwann noch eine It-Bag von Prada (Italien) und eine von Balenciaga (Spanien) hinzugekommen wären, dann wäre Angela Merkel auf dem besten Weg gewesen, auch ihre Taschenkollektion irgendwann einen G8-Fashion-Gipfel nennen zu können...

In guter Gesellschaft: Weitere Mulberry-Fans finden Sie in unserer Galerie.


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