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Peinliche Photoshop-Panne bei Moschino
von Laura Pomer
Das einbeinige Model

Vergangene Woche präsentierte Moschino erste Bilder der neuen Kampagne. Noch mehr als die Looks der Frühjahrskollektion stach dabei ein anderes Detail ins Auge: Dem Model in der Mitte fehlt ein Bein! Im echten Leben hat es zwei.

Es gibt mehrere Gründe, sich die neue Kampagne von Moschino genauer anzusehen. Zum einen hat Star-Fotograf Steven Meisel (60) die Kollektion abgelichtet. Zum anderen wird sie von gleich drei Branchen-Schönheiten im Barbie-Look präsentiert: Deutschlands neuem Supermodel Anna Ewers (21) und der Britin Hollie-May Saker (19), in deren Mitte ihre russische Kollegin Sasha Luss (22) posiert. Und genau bei ihr ist der richtige Hingucker versteckt...

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Photoshop-Fail oder: das einbeinige Model
Während besagtes Fräulein Luss normalerweise nämlich mit zwei wunderschönen, langen Beinen über die internationalen Laufstege stolziert, ist sie auf dem Moschino-Plakat mit nur einem zu sehen. Dem übereifrigen Foto-Bearbeitungskünstler in der Moschino-Grafikabteilung ist bei der Retusche wohl ein Finger ausgerutscht: Statt die Gliedmaßen der Models optisch schmaler zu zaubern, hat er Luss’ linkes Bein komplett weggeschnitten!

Peinlich! Aber kein Einzelfall
Dass Retusche-Arbeiten auffliegen, ist in der Fashion-Welt wahrlich keine Seltenheit. Erst im vergangenen Juli zauberte das Modemagazin „Vanity Fair“ dem schütter gewordenen Prinzen William (32) ein paar Härchen mehr auf den Kopf, wie die nur kurze Zeit später an die Öffentlichkeit geratenen Original-Aufnahmen belegten. Ebenfalls im Sommer ließ sich Sängerin Mariah Carey (44) vom Skandalfotografen Terry Richardson (49) für das „Wonderland“-Magazin nicht nur ablichten, sondern per Photoshop gleich hübscher schummeln, sprich: die Brüste größer, die Hüfte schmaler und den Teint gebräunter wirken lassen.

Von Online-Füchsen entdeckt
Überraschend ist es trotzdem, dass Moschino ein derart frappierender Patzer unterlaufen konnte. Der Luxus-Brand präsentierte die Kampagnen-Bilder erstmals zu Beginn der vergangenen Woche der Internetgemeinde – und kann jetzt fast schon von Glück reden: Wäre die peinliche Photoshop-Panne nicht von aufmerksamen Lesern des Mode-Blogs „The Fashion Spot“ entdeckt worden, hätte er möglicherweise spätestens zum offiziellen Verkaufsstart der Kollektion Einzug in sämtliche Print-Publikationen gehalten.
 
 


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