Modetrends: Zerrissene Jeans in schwarz
Thema

Destroyed-Jeans in Schwarz
von Susanna Riethmüller
Für diesen Look frieren wir gerne!

Jeans sind jetzt: tiefschwarz, knöchellang – und mindestens an den Knien so richtig löchrig zerfetzt. Hört sich ungesund an, wenn draußen Minusgrade herrschen? Tja. Da müssen Sie jetzt durch.

  • 1/10

    Foto: Splash News

    Schwarz, destroyed, knacke-eng – so sehen die neuen It-Jeans aus. Kim Kardashian (33) hat den Trend schon an, trägt ihn auch an kalten Tagen zu Rolli und Mantel. Und zeigt: Ist auch an Frauen ohne ganz dünne Model-Beine sexy!

Destroyed Jeans gibt es zum Beispiel von Closed (200 Euro), Rag & Bone (ca. 145 Euro), Levi’s (ca. 110 Euro), Current/Elliot (ca. 175 Euro), Mavi (ca. 80 Euro), Christopher Kane (ca. 400 Euro), 7 for all Mankind (ca. 200 Euro).

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Eine Hose wird gerade zum neuen Fashion-Star: Die ultra-destroyed Jeans, also von oben bis unten (aber mindestens an den Knien!) zerfetzt. Kennen Sie schon aus dem Sommer? Von wegen! Die Merkmale des neuen It-Piece sind:

Farbe

Nicht mehr blau wie bisher, sondern schwarz – und zwar tiefschwarz, auch Mamba-Black genannt (den Begriff prägte das schwedische It-Label Acne). Jetzt bitte auch ohne ausgebleichte Stellen oder hellere Waschungen. Die Jeans darf höchstens leicht gräulich-used aussehen, zum Beispiel an den Nähten. Toll ist das neue, beschichtete Denim (im Fachjargon: mercerisiert). Es glänzt leicht, das Schwarz wirkt dadurch noch satter. 

Schnitt
Hauteng, superskinny am ganzen Bein, wie eine Leggins. Die aktuellen Modelle sitzen halbhoch – also in der Mitte zwischen tiefem Bund und High-Waist – und enden kurz über den Knöcheln. Zwischen Jeans und Schuh, egal ob Stiefelette oder Sneaker, darf Haut blitzen.

Wozu trägt man die neuen Destroyed-Jeans?
1. Mit derben Biker-Boots bleiben Sie im rockigen Thema. Drüber ein kariertes Flanellhemd oder einen Pulli aus chunky Knit, an kalten Tagen ein dicker Parka.
2. Stilbruch und besser: Zu Highheels, also schmalen Stiefeletten oder Pumps mit dünnem Absatz, mindestens acht Zentimeter. Dazu eine Seidenbluse oder, cooler, ein grauer Sweater. Mondän mit glamourösem Fake-Fur-Mantel. Super sexy!
3. Am modernsten sieht der Trend zu den neuen, flachen Slip-on-Turnschuhen aus. Dazu passt ein Jeanshemd in Blau oder ein Statement-Sweater, darüber ein Oversized-Coat in Trendfarbe (Rosa oder Camel).

Darf ich eine Strumpfhose drunter ziehen?

Leider nein. Auch nicht im Winter. Keine schwarze und schon gar keine hautfarbene. Unter den neuen Fetzen-Jeans darf nichts als nackte Haut zu sehen sein. Aber keine Sorge: Dieser Trend ist so heiß, dass Sie darin sowieso nicht ins Frösteln kommen.

Kann ich das auch selber machen?

Na klar. Am besten klappt das mit Skinny-Pants. So geht's: Die Jeans an der gewünschten Stelle mit Messer oder Schere leicht anritzen (nicht ganz einschneiden, sieht zu brav aus!). Dann anziehen, ein paar Mal schwungvoll in die Knie gehen – schon reißt die Hose an der gewünschten Stelle ein. Seien Sie ruhig mutig, das muss nicht ganz gleichmäßig sein, darf ruhig wild wirken. Noch rougher und löchriger wird’s, wenn Sie einen Bimsstein benutzen. Wer nicht die richtige Länge im Schrank hat, kann übrigens auch hier einfach mit der Schere nachhelfen und die Jeans an den Beinen abschneiden und ausfransen lassen. 

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