Foto: Max Vadukul für W Magazine

Lagerfeld & Monáe, Versace & M.I.A.
Designer und ihre Musen

Mode liebt Musik! Das „W Magazine“ überrascht jeden Monat. Der große Coup der Juli-Ausgabe: eine Fotostrecke, die Designer und ihre musikalische Quelle der Inspiration vorstellt.

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    Foto: Max Vadukul für W Magazine

    „W Magazine“: Behind the Muses

    Donatella Versace und M.I.A

Karl Lagerfeld und Soulstar Janelle Monáe, die Rodarte-Schwestern und Rapper Kanye West oder Donatella Versace auf einem BMX-Bike mit Indie-Sängerin M.I.A. – der Fotograf Max Vadukul dürfte dieses Projekt im Auftrag vom „W Magazine“ als einen Höhepunkt seiner Laufbahn bezeichnen.
 
Der Brite ist eigentlich Hausfotograf des Musikmagazins „Rolling Stone“, arbeitet seit 20 Jahren mit dem japanischen Modeschöpfer Yohji Yamamoto und ist für die aktuellen Chanel-Kampagnen verantwortlich. Keine Frage also, dass Max Vadukul die Idealbesetzung für diesen Job war.

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Die Strecke ist eine Hommage an die Liebe zwischen Mode und Musik. Die Designer ließen sich von dem jeweiligen Star für ihre aktuelle Kollektion inspirieren, beide Künstler schwelgen in gegenseitiger Bewunderung. „Uns faszinieren Freigeister, Leute die keinen Trends folgen“, sagen beispielsweise Lazaro Hernandez und Jack McCollough vom Modelabel „Proenza Schouler“ über Beatles-Witwe Yoko Ono. 

Karl Lagerfeld verrät, dass es zwischen ihm und der Soul-Sängerin Janelle Monáe, mit der er für das Shooting zusammen in eine Badewanne kletterte, sofort funkte. „Nicht nur wegen des Stils, sondern auch wegen des Namens: Janelle reimt sich auf Chanel, oder?“

Max Vadukul sind intime Porträts gelungen, die einen wahrhaftigen Moment der Freundschaft zwischen Designer und Muse einfangen. Von den Rodarte-Schwestern erfährt man, dass sie Kanye West bei seinem Konzert auf dem Coachella-Festival zujubelten. Für die Designerinnen ist der modeverrückte Hip-Hopper ein „visueller Künstler“. Laura Rodarte:  „Mir gefällt, wie er künsterlische Formen und Genres mixt.“

Die Kirsche auf dem Eisbecher sind die Erinnerungen von Deborah Harry alias Blondie an die Anfänge ihrer Karriere und die Rolle, die Mode um 1980 herum spielte. Als sie damals über die Bühne fegte, war sie für ihre Outfits und das Make-up selbst zuständig. So etwas wie Stylisten oder Imageberater waren zu der Zeit längst nicht so üblich wie heute.

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