Die richtige Formel für die perfekte Silhouette
von Janine Dudenhöffer
Nachhilfe in Mode-Mathe

Sie erinnern sich an den „Goldenen Schnitt“ noch aus dem Kunst- oder Matheunterricht – wissen aber nicht, was diese Formel mit Mode zu tun hat? STYLEBOOK, an die Tafel! Wir rechnen vor.

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    Der goldene Schnitt

    Der „Goldene Schnitt“ ist eine mathematische Formel, die – vereinfacht gesagt –  Körper in Drittel unterteilt. Es ergeben sich drei mögliche Proportionen-Verhältnisse: 1:1:1, 1:2 und 2:1. Sie wirken nicht nur bei Gemälden am harmonischsten, sondern auch bei Outfits. Die Labels Dolce & Gabbana, Dior und Balmain (v.l.n.r.) haben das in ihren aktuellen Kollektion für den Frühling anschaulich umgesetzt 

Es gibt sie, extreme Trends wie Superschmal oder Oversize-Allover. Doch was über Jahre, ach Jahrhunderte bestand hat, das sind die Proportionen des „Goldenen Schnitts“.

In der mathematischen Literatur ist seit der griechischen Antike (durch den Mathematiker Euklid, 325 v. Chr. – 265 v. Chr.) davon die Rede. Mathematiker schwören auf diese Formel, Künstler sowieso – und Fashiondesigner erst recht. Wie sagte schon Coco Chanel († 1971): „Mode ist wie Architektur: eine Frage der Proportionen“.

Beim „Goldenen Schnitt“ wird eine Strecke – in diesem Fall der Körper, von der Schulter bis zur Ferse – grob gesagt, gedrittelt. Für die Mode ergeben sich daraus drei mögliche Proportionen-Verhältnisse: eins zu eins zu eins, eins zu zwei und zwei zu eins.

Unser Auge empfindet diese Aufteilungen als besonders harmonisch und anziehend. Das gilt für Gemälde genauso wie für Outfits. Egal an welche – hält man sich beim kombinieren von Teilen und Schnitten an eine der drei Formeln, hat man am Ende immer eine vorteilhafte Silhouette.

Wie das geht? Nachhilfe gibt's in unserer Bildergalerie. Kurzweiliger und schöner als jede Mathestunde, versprochen!

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