Micro-Shorts, Cut-Outs, Pastell

Micro-Shorts, Cut-Outs, Pastell
von Stephanie Beckmann
5 Top-Trends für den Frühling

Wir freuen uns auf die ersten Sonnenstrahlen! STYLEBOOK hat sich auf den vergangenen Fashionweeks umgesehen und die Looks für die kommende Saison gescoutet. Im Scrapbook haben wir fünf Trends auffällig oft notiert: Micro-Shorts, Cut-Outs, Fransen, Pastellfarben und Hüftbetonung. Der Frühling kann kommen!

Micro-Shorts:
Der heißeste, simpelste und zugleich anspruchvollste Trend für das nächste Frühjahr sind extrem kurze Shorts, gesehen zum Beispiel bei: Richard Chai in Bunt und Yigal Azrouel in Schwarz. Die knappen Höschen werden allerdings hoch geschnitten getragen, muten deshalb an wie sexy Miederhöschen und erfordern schöne Beine. Wer sich nicht traut: Bermudas kommen auch wieder in Mode.

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Cut-Outs:
Die Haut bekommt die Sonnenstrahlen im nächsten Jahr an ungewöhnlichen Stellen zuerst ab. Kein tiefes Dekolleté, sondern eckige „Cut-Outs“ an verschiedenen Stellen geben den Blick auf die Haut frei und erzeugen eine subtile Sexyness. Die architektonischen Silhouetten mit den Stoff-Ausschnitten funktionieren am besten in schlichter Farbkombination. Perfekt: Schwarz-Weiß. Bauchfrei gesehen bei Helmut Lang, schulterfrei bei Hakaan. Ein Trend, für den man sich immerhin die Körperstelle aussuchen kann, die man entblößen möchte.

Fransen:
Etro und Gucci prophezeien das neue Jazz-Age für's nächste Jahr und feiern die Flapper Girls der 20er Jahre. Kleider mit langgezogenem V-Ausschnitt, tiefer Taille und Fransen fordern zum Charleston-Tanz auf und verheißen glamouröse Zeiten. Nebst schimmernden Stoffen wird mit Pailletten und Art-Deko-Elementen gearbeitet. Dieser Trend ist jedoch kein richtiges Revival, sondern kommt frisch daher: Die angestaubten Federboas und Perlenketten werden zu Hause gelassen, auf Accessoires wird komplett verzichtet. Stattdessen nur die Haare mit Gel zurück kämmen, offen lassen oder Pferdeschwanz tragen. Es ist Damenwahl!

Pastell:
Nicht die Entdeckung der blassen Farben als solches ist neu, aber ihr Einsatz! Grafische Schnitte entkräften den lieblichen Charme der Pastelltöne und versprühen minimalistische Eleganz, zum Beispiel bei Odeeh, Costume National und Phillip Lim. Kombiniert mit Neon wirkt der Look am coolsten und weckt doch Erinnerungen an französische Macarons. Zusammen passen zum Beispiel Hellblau zu Neongelb, Orange zu Lavendel und Pistazie zu Pink. Dazu ein tiefer Seitenscheitel und eine große Couvert-Clutch – fertig!

Hüftgold:
Nicht nur bei Jason Wu und Céline wurde eine neue Silhouette gesichtet: In Form von ausgestellten Oberteilen, skulpturalen Pencilskirts und Volants an Röcken und Tops bekommen die Hüften eine Extraportion Aufmerksamkeit und Stoff. Damit das Outfit nicht zu wuchtig wird, bleibt der restliche Look clean: einfarbige Zigarrenhosen und schlichte enge Tops, die maximal schulterfrei sind, lenken nicht von der goldenen Mitte ab – eine Hommage an die Weiblichkeit!

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