Justin Bieber – ein bisschen grössenwahnsinnig?
Pop-Prinz als Caesar

Sänger Justin Bieber (17) posiert für das angesehene „V Magazine“. Eigentlich ein Ritterschlag der Fashion-Szene. Auf dem Cover des Hochglanz-Magazins posieren sonst Stars wie Brad Pitt, Natalie Portman, Lady Gaga. Thront Bieber jetzt auf dem Fashion-Olymp? Eher nicht – die Fotos des 17-Jährigen wurden mit gemischten Gefühlen aufgenommen.

Auf Facebook schreibt das „V Magazine“:

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„Habt den Thron im Auge! Justin Bieber wird im März 18 Jahre alt. Der kleine Prinz der Pop-Musik macht seine ersten Schritte in Richtung Erwachsensein. Kann er beweisen, dass er bereit ist, der King zu werden?“

Bitte nicht so streng sein mit Justin Bieber! Die Fotos sind toll und ein bisschen übermütig darf man mit 17 schließlich noch sein...

Susanna Riethmüller Stylebook,
Redaktion


Auf den Fotos, geschossen vom Fotografen-Duo Inez Van Lamsweerde und Vinoodh Matadin, posiert Bieber schon mal als König. Ach was, als Caesar: Mit Krone oder mit Helm und Lederjacken-Umhang. Inszeniert wurde die Strecke von Lady Gaga-Stylist Nicola Formichetti. 

Die Bilder – sie sind sensationell. Es ist die Message, die irritiert.
 
Justin Bieber, auf dem Pop-Thron? Im Interview klingt es, als fände Bieber das angemessen. Er sagt Dinge wie:

„Die Leute müssen wissen, dass ich kein Kind mehr bin ... Ich möchte jemand sein, der von allen respektiert wird.“
 
„Ich bin nicht ohne Grund auf dieser Welt, und ich bin mein ganzes Leben hier. Und niemand wird mich wieder los werden.“
 
„ ... irgendwann will ich der Beste sein – der Beste der Welt. Ich will besser sein, als jeder andere vor mir ... Ich arbeite so hart, dass es mein Leben vereinnahmt. Das wäre es nicht wert, wenn ich nicht der Beste bin.“

Auch Vergleiche mit Michael Jackson scheut Bieber nicht. „Für mich ist Michael Jackson der Beste ...“ Dass er als jetziger Teenie-Star später Schwierigkeiten bekommen könnte – wie einst Jackson – glaubt Bieber dagegen nicht. Er sei, im Gegensatz zu Michael, mit einer schönen Kindheit gesegnet gewesen und werde deshalb keine Probleme bekommen.

Vor allem die Stamm-Leser des „V Magazine“ äußerten ihren Unmut über das Shooting. Auf der Facebookseite der Zeitschrift schreiben sie: Bieber überschätze sich, sei eher eine „Pop-Prinzessin“, könnte mit dem tollen Styling des Shootings doch gar nichts anfangen. Besonders die Vergleiche mit Michael Jackson stoßen auf Unmut. Worte wie „Selbstüberschätzung“ fallen, sogar von „Blasphemie“ ist die Rede.
 
Die Erfahrung zeigt jedoch: Eine Kontroverse im Vorfeld sorgt meistens für sensationelle Verkaufszahlen. Wie zuletzt beim „Playboy“, der Lindsay Lohan auf dem Cover hatte. Das Magazin wurde wegen der großen Nachfrage erst früher als geplant veröffentlicht und war dann innerhalb eines Tages ausverkauft.
 
Das „V Magazine “ mit der kompletten Justin Bieber-Strecke liegt ab heute in den USA am Kiosk.

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