Aus der wunderbaren Welt des genialen Modeschöpfers
Karl Lagerfeld outet sich als IKEA-Fan!

Er kommt immer auf dem Punkt. Mode-Designer Karl Lagerfeld lästert anlässlich der Fashion Week über die Konkurrenz, wundert sich über die Hosenlänge der Kanzlerin und spricht über seine Passion für ein schwedisches Möbelhaus.

  • Foto: WENN.COM

    Karl der Grosse, der König der Kreativität

    Einer der wichtigsten Designer der internationalen Mode: Karl Lagerfeld. Außerdem dreht er Kurzfilme und widmet sich architektonischen Projeken

Die graue Eminenz mit den weißen Haaren – in der Mode setzt Karl Lagerfeld seit Jahrzehnten immer wieder Akzente. Gerade auch mit seinen ungewöhnlichen Ansichten belebt der geschätzt 75-Jährige die Fashion-Branche.

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Die Berliner Zeitung „Der Tagesspiegel“ hat den exentrischen Textilkünstler mit Karl-Heinz Müller, Jahrgang 1957 und Chef der Modemesse Bread & Butter, für ein Gespräch in Paris zusammengeführt. Doch es war wieder mal Karl der Große, der die echten Pointen setzte.

So äußerte sich der kreative Tausendsassa skeptisch über den Hype um die Hauptstadt als Fashion-Metropole: „Früher war Berlin mal eine tolle Stadt für die Mode, aber das war vor den Nazis. Und dann die ganzen Politiker, die machen doch alles langweiliger, wer braucht die denn in Berlin? “

Apropos Fashion und öffentliches Amt – mit Kanzlerin Merkel hat er fast schon ein bisschen Mitleid, möchte sie eigentlich nicht wirklich kritisieren: „In ihrer Rolle, was zieht man da an? Sie ist ja auch ein bisschen korpulent, hat immer schlecht geschnittene Hosen an, die immer etwas zu kurz sind.“

Für seine deutschen Haute Couture-Kollegen lässt King Karl allerdings keine Milde walten. Über Wolfgang Joop sagte er im „Tagesspiegel“: „Ach, das Wunderkind. Sein Drama ist, dass er nicht ich ist. International kennt ihn doch keiner. Er kann alles gut imitieren, aber er hat keinen eigenen Stil.“

Auch zu Jil Sander kann der Mann mit dem Markenzeichen Stehkragen nur abwinken: „Halb im Ruhestand. Ein entsetzliches Wort! Klingt wie Vorzimmer vom Friedhof.“ Ein Kompliment gibt's immerhin für Designer Michael Michalsky: „Und er ist auch das Einzige, was ich an Berlin schätze, tut mir leid.“

Dabei magLagerfeld nicht immer zwingend nur das Exquisite, sondern gerne auch mal das Naheliegende – preiswerte Möbel sind für ihn keineswegs tabu: „Da gibt's tolle Sachen. Neulich habe ich einen kleinen Tisch gesucht, aber nichts war richtig gut, nicht für 6000 Euro, nicht für 7000. Da bin ich zu IKEA: 250 Euro, total perfekt! Die anderen hatten nicht mal eine Schublade.“

Auch was seine persönliche Vision betrifft, gibt sich Lagefeld überraschend bescheiden und denkt ausnahmsweise mal nicht groß, sondern eher klein: „Mein Lebensziel ist es, Größe 48 zu halten.“ Doch egal wie dick Karl im Geschäft ist – irgendwie macht er immer eine gute Figur ...

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