Rückblick Haute Couture in Paris
Karl Lagerfeld wird nostalgisch

Die Mode der Pariser Haute-Couture-Schauen ist zwar kaum bezahlbar – dafür aber wunderschön anzusehen. Am Donnerstag endete das Spektakel.

  • 1/13

    Foto: DPA PICTURE-ALLIANCE

    Haute Couture in Paris

    Art in the Dark – Chanel lud am Dienstagabend ins Grand Palais in Paris

Immer einen Blick wert sind die Schauen unseres deutschen Modezaren Karl Lagerfeld für Chanel. Schließlich gelingt es ihm immer wieder, den Stil Coco Chanels neu zu interpretieren. Diesmal lud der Meister zu später Stunde unter die nachtdunkle Kuppel des Grand Palais.  Die Kollektion – eine Liebeserklärung an die Gründerin des Modehauses.

Anzeige

„Chanel ist keine Mode, Chanel ist ein Stil“

Coco Chanel

In einer Film-Noir-Kulisse schritten die Models als Coco-Chanel-Doubles mal in den typischen Tweedkostümen, mal in boyish-schmalen Sporthemd-Kleidern und in aufwendigen Abendroben mit lässigen Rüschen, Federbesätzen oder edlen Stickereien über den dunklen Glitzerboden. Dazu trugen sie stets einen kleinen runden Hut wie Mademoiselle ihn liebte. Passend zur Uhrzeit reichte die Farbpalette von Grau über Mitternachtsblau bis Schwarz, Akzente setzten einige fuchsia- und crèmefarbene Kleider.

Coco Chanel, die als silberne Plastik auf einer Säule inmitten der Kulisse thronte, wäre entzückt gewesen über Karl Lagerfelds nostalgische Reise.

Außerdem zeigten bei den Haute Couture-Schauen große Namen wie Armani, Dior (erstmals ganz ohne John Galliano) und Valentino ihre Kreationen.

Erstmals auch zwei Newcomer: Die Niederländerin Iris Van Herpen (zeigt auch bei der Berlin Fashion Week ) und ihr italienischer Kollege Giambattista Valli waren als Gastdesigner eingeladen. Sie sollen der leicht angestaubt wirkenden „Hohen Schneiderkunst” ein moderneres Gesicht geben. Das ist ihnen gelungen.

Sind Sie bei Facebook?
Werden Sie Fan von STYLEBOOK.de!


Kommentare


Blogs