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Dad-Pants, Patches, Faded Denim...
von Pia Sundermann
5 Jeans-Trends für den Frühling

Boyfriend-Jeans? Skinny-Fit? Oder einfach nur Blue Denim? STYLEBOOK erklärt die fünf wichtigsten Denim-Trends für den Frühling 2014 – und verrät Ihnen, welche Jeans-Labels Sie sich jetzt unbedingt merken sollten!

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    Foto: Getty Images

    1. Dad-Jeans

    Mittelding zwischen Baggy- und Boot-Cut-Jeans: die neuen Dad-Jeans. Im Gegensatz zur Mom-Jeans (Karottenjeans mit hohem Bund), haben die Dad-Jeans gerade und überlange Beine. Damit es nicht zu „maskulin“ wird, Jeans umkrempeln und hohe Schuhe anziehen. Louis Vuitton (l.) zeigte gleich einen Doppel-Denim-Trend: zur hellblauen Dad-Jeans werden schwarze Oberteile kombiniert, einst ein Styling-No-Go

SCHNITTE UND FORMEN
Die Röhre, also „skinny“ (knalleng) und „tight“ (schmal), ist mittlerweile ein Jeans-Klassiker – und somit weiterhin aktuell. Auch die lässige Boyfriend-Form bleibt, hat sich jedoch leicht verändert: Statt wie bisher oben weit und unten schmal geschnitten, sieht die Jeans jetzt so aus, als hätte man sie direkt aus dem Kleiderschrank des Vaters gemopst. Deswegen heißt diese neue Form auch Dad-Jeans. Also: Gerader, weiter Schnitt, mittelblaue Waschung – eben eine Hose, wie sie Dads in Amerika Anfang der 90er-Jahre trugen. Da sie für die meisten Frauen zu lang ist, wird sie einfach auf 7/8- Länge umgekrempelt.

Neustes Mitglied im Denim-Team und jetzt schon Lieblingsjeans vieler Bloggerinnen ist die Culotte-Jeans, die fast wie ein Hosenrock aussieht. Erkennungsmerkmale: wadenlanger Schnitt und gerades Bein. Da die Hose am Saum ziemlich weit geschnitten ist, müssen unbedingt enge Oberteile dazu getragen werden! Wer es sich leisten kann, trägt Cropped Tops zu den Culottes.

FARBEN UND WASCHUNGEN
Schwarze Jeans und Raw Denims werden jetzt erst einmal in die Winter-Kiste gepackt. Die aktuellen Jeans-Farben leuchten so hell wie die Frühlingssonne – und zwar entweder im sonnengebleichtem Hellblau, genannt Faded Denims, oder in Weiß. White Denim ist zwar kein komplett neuer Trend, doch diesen Frühling wird Komplett-Look getragen, also weiße Jeans zur weißen Jeansjacke mit weißem Shirt oder Hemd darunter. Und bei den hellblauen Jeans wird ein jahrelang währendes No-Go-Gesetz aufgehoben: Dank Louis Vuitton tragen wir jetzt hellblaue Jeans zu schwarzen Oberteilen.

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DER BESONDERE DENIM-LOOK
Axel Rose und Jon Bon Jovi werden ihre Freude an diesem Trend haben. Der Destroyed-Look bleibt uns 2014 weiterhin erhalten, jedoch in der „Hardcore-Version“: Es wird mehr Bein als Stoff gezeigt. Damit man mit den Torn-Jeans (aus dem englischen: zerrissen) noch ins Büro kann, einfach schicke Blusen und elegante Pumps dazu kombinieren. 

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Patchwork-Denims waren DIE Jeans der Stunde auf dem Runway: Bei Paul & Joe sah man bestickte Jeans mit Flicken, DKNY präsentierte Hosen mit bunten Patches und Junya Watanabe trieb den Patchwork-Look auf die Spitze, indem er nicht nur großflächige Flicken aufnähte, sondern zusätzlich die Jeans zerriss und Fransen an den Saum anbrachte. Dieser Trend ist aber wirklich nur was für geübte Fashion-Profis.

NEUE JEANS-LABELS
Die neuen, coolen Denim-Labels kommen wieder aus dem Land, in dem die „Good Old Jeans“ ihren Ursprung hat: den USA. Die New Yorker Labels R13 und BLK DNM sind bekannt für Denims in cooler Rock-'n'-Roll-Ästhetik. Frame aus Los Angeles zeichnet sich durch innovative Waschungen und besondere Stoffe aus, während Citizens of Humanity mit seiner neu gelaunchten Premium Vintage Linie sein Comeback feiert.

Die fünf wichtigsten Jeans-Trends für den Frühling – und wie man sie trägt: In der Bildergalerie!


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