Jason Wu: Neuer Kreativ Direktor bei Boss Womenswear

US-Wunderkind kommt nach Deutschland
Designer Jason Wu schafft jetzt bei Hugo Boss

Er zählt zu Amerikas jungen Design-Talenten, ist der Liebling von First Lady Michelle Obama (49) und „Vogue“-Chefin Anna Wintour (63). Jetzt kommt Jason Wu (30) ins Ländle, um die Damenmode von Hugo Boss auf Vorderfrau zu bringen.

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    Foto: getty images

    Jason Wu wurde in Taiwan geboren, zog mit seinen Eltern nach Kanada, ging dann nach New York, um an der Parsons School Modedesign zu studieren

Wie Hugo Boss mitteilte, wird der schüchterne Taiwanese ab nächster Woche als kreativer Direktor in der Metzinger Zentrale arbeiten. Dort ist Jason Wu künftig für Frauenmode und Accessoires verantwortlich. Es ist wohl ein Ritterschlag für beide Seiten. Schließlich ist es für Wu der erste große Job für eine internationale Designermarke – und für Hugo Boss der erste Designer mit Starpotential in der Geschichte des schwäbischen Traditionsunternehmens.

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Jason Who?
Keine Geringere als die amerikanische First Lady machte Jason Wu berühmt. Die überraschende Wahl der elfenbeinfarbenen Robe, die Michelle Obama zu den Bällen anlässlich der Amtseinführung ihres Mannes im Januar 2009 trug, machte den bis dahin wenig bekannten Designer, damals gerade 26, über Nacht zum Star. Jetzt bekommt das Fashion-Märchen des „the Wunderkind Designer“ ein neues Kapitel.

„Ich bin seit langem begeistert von der umfassenden Expertise und der langjährigen Schneidertradition des Hauses Hugo Boss... ich möchte eine aussagekräftige und feminine Womenswear-Kollektion entwerfen, die der großen Modekompetenz und Authentizität der Herrenkollektion in nichts nachstehen wird“, wird der Kanadier mit taiwanesischen Wurzeln auf „Vogue.co.uk“ zitiert.

Wu wird parallel mit seinem Designteam in der Konzernzentrale von Hugo Boss  in Metzigen arbeiten sowie ein Designatelier in New York aufbauen. Seine erste Kollektion wird während der New Yorker Fashion Week im Februar 2014 präsentiert. Auch das ist neu bei der Marke Hugo Boss, die künftig mit Modenschauen wie zuletzt in Shanghai und demnächst in New York noch internationaler werden will.


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