Karlie Kloss: Supermodel ist zu berühmt für die Fashion Week

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Ist Karlie Kloss zu berühmt für die Fashion-Week?
von Niklas Cordes
Supermodel, superwichtig?

In knapp einer Woche startet die Mercedes-Benz Fashion Week New York. US-Supermodel Karlie Kloss (21) wird wohl nicht dabei sein. Den großen Designern ist sie einfach zu berühmt. Nicht ganz unschuldig an ihrem Catwalk-Problem ist allerdings auch ihre Agentur.

Makellose Haut, ein wunderschönes Lächeln, Endlosbeine, Millionendeals – Karlie Kloss hat eigentlich alles, wovon Nachwuchsmodels weltweit nur träumen können. Das 1,85 Meter große Topmodel hat aber trotzdem ein Problem: Die namhaften Modehäuser buchen sie nicht für ihre Shows!

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Die Gründe: Den Modemachern ist Karlie zu berühmt. Dank Verträgen mit Luxusmarken und dem Dessous-Label Victoria’s Secret ist Karlies Marktwert sehr hoch – zu hoch für viele Designer. Das Model kann sich kaum einer leisten. Die Omnipräsenz dank Werbung, die Karlie zu ihrem Ruhm verhilft, würde außerdem zu sehr vom Wesentlichen ablenken, der Kleidung. So empfinden jedenfalls viele der Designer.

Karlies Modelagentur IMG ist auch nicht sehr hilfreich bei der Vermittlung ihres Superstars. Vertragsklauseln besagen, dass sie keine Castings mehr besucht. Karlie modelt nur noch für Designer, die auch privat mit ihr korrespondieren. Es sei denn, es gibt Extra-Cash. Ihr Status erlaubt es anscheinend, wählerisch zu sein...

Hinzu kommt, dass vielen aus der Modebranche ein Victoria's Secret-Engel ein zu schlüpfriges Images anhaftet. Auch Heidi Klum (40) kann ein Lied davon singen. Sie galt immer als zu kommerziell für den Laufsteg.

Kloss fasste ihr eigenes Phänomen in der September-Ausgabe der „Vanity Fair“s so zusammen: „Der Hauptgrund, warum mich Designer nicht mehr für den Catwalk buchen ist, dass ich zu berühmt bin. Angeblich lenke ich zu sehr von den Klamotten ab.”

In unserer Galerie können Sie Karlie bewundern – auch auf dem Laufsteg!



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