Hochzeits-Trends von der New York Bridal Week
Auf Brautschau

Der Hochzeitstag ist der schönste Tag im Leben einer Frau. Und die Zeit davor: die stressigste ihres Lebens. Nicht nur, weil es viel zu organisieren gibt – die Party, das Buffet – sondern weil es gilt, das schönste Kleid der Welt zu finden. Inspirationen hierfür gab es in den vergangenen Tagen bei der „New York Bridal Show“.

  • 1/3

    Foto: Corbis, dpa picture-alliance

    Farben

    Dauerbrenner: Weiß in allen Formen und gern mit verspielten Volants wie bei Reem Acra // Heiraten wie eine Eisprinzessin – wie das geht? Gucken Sie sich dieses blaue Wunderwerk von Oscar de la Renta an! Tüll-Wolken auf Spinnweben-Spitze – Ja, wir wollen! // Ganz anders, aber garantiert ein Knaller: ein Kleid in Blutrot, wie Vera Wang in ihrer Kollektion präsentierte. Für Frauen, die an diesem Tag doppelt mutig sein wollen

Am Tag der Hochzeit verspricht man einem Menschen die ewige Treue und hofft auf tiefe, immer währende Liebe. Und immer während sind auch die Bilder, die von diesem Großereignis übrig bleiben. Damit man sie auch nach Jahren noch gern anschaut, ohne sich für einen Schreckensfummel alias Brautkleid zu schämen, gibt es auch für diese spezielle Mode Fashionshows und Designer, die sich damit auskennen.

Natürlich sind die Trends für Brautmoden nicht ganz so variantenreich, wie die der Ready-to-Wear-Kollektionen aus Paris, Mailand oder London. Das jungfräuliche Weiß ist kaum vom Tag des Eheversprechens wegzudenken. Ebenfalls Dauerbrenner vor dem Traualtar: Volants, Spitze und Bustierkleider in all ihren Formen. Was es Neues gibt von der „Ja“-Sager-Front, wurde jetzt bei der „New York Bridal Show“ vorgeführt.

Farblich ist man keineswegs nur an Creme, Nude oder eben Weiß gebunden. Wie auch in den Jahren davor konnte man unter den Entwürfen vereinzelt Rot erspähen. Designerin Vera Wang tünchte sogar ihre gesamte Kollektion in die Farbe der Liebe – wie passend! Ebenfalls ein Hingucker: kräftiges Eisblau bei Oscar de la Renta.

Anzeige

Und in welcher Hülle schreitet die Braut von Welt nun genau zum Altar? Vorrangig in der klassischen, bodenlangen Robe – klar. Ob dann reichlich mit Volants verziert oder verspielt bestickt, ist eigentlich egal, nur romantisch muss es sein und fast an der Grenze zum Pompösen. Wer das ganze Paket, wie bei Reem Acra gesehen, übertrieben findet, kann den Prinzessinnenrock weglassen und „Mini“ gehen. Klassischer ist aber die Variante „Fishtail“: ein eng anliegendes Kleid, das zu den Füßen hin weiter wird, wie bei einer Meerjungfrau.

Und auf dem Kopf trägt man – ganz traditionell – einen Schleier. Zumindest bei Oscar de la Renta. Wunderschön, verspielt und mit Blumen bestickt. Weniger herkömmlich: die Kopfbedeckung bei Carolina Herrera und Sarah Seven.

Zu diesen Trends sagen wir doch gern „Ja“!

Kommentare


Blogs