Geldrausch mit Instagram
Wie Blogger 90.000 Euro verdienen – pro Foto

Mal eben einen Schnappschuss auf Instagram hochladen – worüber die einen von uns nicht weiter nachdenken, damit verdienen sich anderen eine goldene Nase. STYLEBOOK.de verrät, wie viel Geld Marken Bloggern pro Foto bezahlen und wie sich erste Trittbrettfahrer den Hype zunutze machen.

  • Danielle Bernstein

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    Foto: Getty Images

    Mit Instagram-Fotos will Danielle Bernstein von „We Wore What“ in 2014 einen mittleren sechsstelligen Betrag gescheffelt haben. „Ich habe mehr verdient, als ich es für eine 22-Jährige je für möglich gehalten hätte“, verriet sie im Interview mit „Harpers Bazaar“

Um Millionen zu scheffeln, müssen Fashion-Blogger heutzutage nur ab und an den kleinen Finger rühren – und damit den Auslöser ihrer Handykamera betätigen.

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Geldregen pro Instagram-Pic
Entsprechend lädt auch Danielle Bernstein nicht bloß aus Spaß an der Freude Fotos auf ihrem Style-Blog „We Wore What“ hoch. Wie sie der amerikanischen „Harpers Bazaar“ verriet, bekommt sie von Marken pro Upload zwischen 5.000 und 14.000 Euro – je nach Art des Deals und Bernsteins Verhandlungsgeschick.

Und gerade erst hat sich ihr Marktwert immens gesteigert: Vor einigen Tagen knackte Bernstein mit ihren Instagram-Fans die Millonenmarke. „Jetzt kann ich noch eine ganze Menge mehr verlangen.“

Bis zu 90.000 pro Foto
Je mehr Follower, desto wertvoller jeder einzelne Post. So zahlen Marken besonders erfolgreichen Blogger pro Bild sage und schreibe 90.000 Euro. Der Grund: Lichtet sich eine Meinungsführerin à la Chiara Ferragni (28) mit einem bestimmten Teil ab, erreicht diese subtile Werbung mit einem Schlag 3,7 Millionen Instagram-Follower und ist ungleich viel glaubwürdiger, als eine herkömmliche Produktanzeige.

Abstauber der Geldmaschine
US-„Künstler“ Richard Prince hat jetzt einen ungewöhnlichen Weg gefunden, aus dem Wert von Instagram-Fotos seinen eigenen Nutzen zu ziehen. Erst vor wenigen Tagen hat er die Ausstellung ‚New Portraits‘ in New York eröffnet, mit Ausdrucken von Selfies aus sozialen Netzwerken – darunter dieser Schnappschuss von Kosmetik-Unternehmerin Doe Deere:

Auf Instagram lässt sie ihre Fans wissen, nie ihre Erlaubnis erteilt zu haben, dass ihr Portrait in der Frieze Gallery ausgestellt wird. „Der kontroverse Künstler Richard Prince hat es trotzdem aufgehängt.“ Und das ist nicht alles: Er habe die Leinwand mit dem Screenshot verkauft und sich so 82.000 Euro (!) unter den Nagel gerissen.


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