High-Tech-Mode Frauen und Technik – das klappt super!

von Thomas Helbing

Mode kopiert nur das gestrige und ist nicht innovativ? Die Designer treten den Gegenbeweis an. Mode und Technik kann funktionieren. STYLEBOOK hat vielversprechende Beispiele gefunden. Jungs, Finger weg – dieses Technik-Spielzeug gehört uns Mädels!

Auf der New York Fashion Week im vergangenen Herbst durfte die gesamte Modewelt bereits in die Zukunft blicken: Bei der Schau von Diane von Fürstenberg (66) trugen die Models neben hauchzarten Kleidern futuristische Brillen auf ihren hübschen Nasen. Die waren nicht nur modisches Beiwerk, sondern ein richtiges Technik-Wunder.

Im Gestell der spacigen „Google Glasses“ befindet sich nämlich eine kleine Kamera, die alles um einen herum fotografieren und filmen kann. Außerdem ist auf dem inneren Brillenglas ein kleiner Monitor eingebaut, auf welchem man zum Beispiel Twitter-Nachrichten lesen oder sich per Navi-Gerät durch die Stadt manövrieren lassen kann. Die Fashionmeute, darunter Sarah Jessica Parker, war ganz entzückt. Alle wollten die Brille haben.

Rümpfte man beim Gedanken an High-Tech-Mode vor wenigen Jahren noch die Nase, ist sie plötzlich tragbar – und frauentauglich geworden. Erst recht, wenn sie sich mit Taschen verbindet: So entwickelte Designerin Rebecca Minkoff eine Clutch mit eingebauten Lautsprechern, das Brit-Label Richard Nicoll hat eine Handtasche mit einer Smartphone-Ladestation ausgestattet. Kann Frau dem widerstehen?

Ein Pionier in Sachen High-Tech-Mode ist übrigens Hussein Chalayan (42). Das zyprische Design-Genie ließ schon vor Jahren Drähte in Stoffe einweben und seine Röcke so per Fernsteuerung zu Regenschirmen aufspannen. Genial!

Frauen und Technik passen eben doch wunderbar zusammen – solange es sich um Mode handelt.

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