Fashion Week Paris: Eine gute Schulter-Partie
Mädels, lasst euch hängen!

Schultern? Sind ja sowas von letzte Saison! Schenkt man nämlich den Designern aus Paris Glauben, ist die Zeit der messerscharf-konstruierten Schulterpartien vorbei – im nächsten Winter heißt es: einfach mal hängen lassen!

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    Foto: Imaxtree

    Rund waren die Schultern bei Balenciaga – die Nähte rutschten einfach ein paar Zentimeter gen Ellenbogen und gaben dem Look eine lässige Note

Rücken gerade, Kinn hoch, Schultern zurück – gute Haltung ist Ausdruck absoluter Körper-Kontrolle, laut Mode-Strömung Winter 2012 aber nicht mehr wirklich angesagt.

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Während der Fashion Week in Paris ließen Mode-Häuser wie Balenciaga, Damir Doma, Rochas oder Barbara Bui die Schulternähte einige Zentimeter gen Oberarme sinken oder ganz verschwinden.

Guy Laroche beispielsweise plusterte die Ärmel-Partien seiner Entwürfe zu beiden Seiten hin auf, verlieh ihnen durch festere Materialien wie Chiffon Standkraft doch zugleich Leichtigkeit.

Was das für die obere Silhouette bedeutet? Sie wird gerundet, weicher und lässiger. Jacken und Pullover wirken wie um einige Kleidergrößen geweitet und sind somit der perfekte Gegenpart für jeden klassisch-biederen Look.

Die neue Form befördert den Fokus nach oben, weg von grafischen, cleanen Schnitten, hin zu Organischem. Doch nach Zukunftsvision sehen die Kreationen trotzdem aus, nur irgendwie ein bisschen wie eine aus den 60er Jahren.

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