Alexa Chung für Mulberry
„Alexa Bag“ ist Gold wert!

Mit der It-Bag „Alexa“ hat das britische Label Mulberry Gespür fürs Geldverdienen bewiesen. Die Tasche sorgt für Rekordgewinne.

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    Foto: Rex Features

    Alexa Chung mit der nach ihr benannten Mulberry-Tasche „Alexa“

Alexa hat ihr Glück gebracht: Vor fünf Jahren scheint das Leben von Emma Hill noch ziemlich trist. Sie ist arbeitslos und schwanger, der Vater des Kindes hat sich aus dem Staub gemacht.  Doch dann bekommt Hill die Chance als Chefdesignerin bei dem britischen Label Mulberry zu arbeiten. Und die nutzt sie: Emma Hill entwirft eine cognacfarbene Tasche, die aussieht wie ein Schulranzen und tauft sie „Alexa“.

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Benannt hat sie die Tasche nach Alexa Chung, die britisches Model und Moderatorin ist. Inspiration soll ein Foto von Chung gewesen sein, auf dem sie eine Mulberry-Aktentasche für Männer als Handtasche umfunktionierte.  

Die Namenswahl „Alexa“ war vielleicht die beste Idee während des Designprozesses: Das It-Girl machte die Tasche zur It-Bag! In fast jedem Modemagazin war Alexa Chung mit der nach ihr benannten Tasche abgebildet. Kostenlose Werbung und das wichtigste: positives Image.

Trotz des stolzen Preises von rund 900 Euro ist die Alexa Bag schnell ausverkauft. Das „Handelsblatt“ berichtete, dass die Mulberry-Umsätze in den ersten sechs Monaten nach Verkaufsstart der Tasche im Jahr 2009  im Vergleich zum Vorjahr um 38 Prozent gestiegen seien. Und jetzt meldet „Daily Mail “, dass der Wert des Labels in nur einem Jahr von 190 Millionen Euro auf rund 1,2 Milliarden Euro gestiegen sei. Wer hätte gedacht, dass eine Tasche Gold wert sein kann?!

Zu verdanken ist der Erfolg Emma Hill. Mit ihren Designs hat sie es geschafft, Mulberry zu einem international aufstrebenden Label zu wandeln und von seinem angestaubten Image zu befreien. Gelungen ist ihr das mit Hilfe von Alexa Chung und der nötigen Portion Glück.

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