Minogue, Rome, Kardashian & Co.
von Christiane Hoffmann
Diese Stars haben sich verbotoxt

Es ist eine Sucht. Jung bleiben, jung aussehen, jung sein. Zumindest optisch. Was die Natur nicht schafft, wird per Spritze injiziert. Das Nervengift Botox, Hyaloronsäure, Kollagen, Eigenfett...

Ein besonders perverses Beispiel der „Generation Faltenfrei“ ist Kim Kardashian.

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Wir lachten Tränen, als wir sie letzte Woche beim Heulen sahen. Zu Beginn der 2. Staffel ihrer Reality-Show „Kourtney & Kim Take New York“ floss Wasser, aber in Kims Gesicht bewegte sich nichts. GAR NICHTS.​

Es ist die absolute, von Chirurgenhand geschenkte Faltenfreiheit. Der Preis: Null Mimik.​

Kylie Minogues Gesicht wirkt mittlerweile wie der Po einer Plastik-Barbie. Nicole Kidman? Ein Wunder, dass man bei ihr noch zwischen Freude und Leiden unterscheiden kann. Die Schauspielerin Madeleine Stowe (53) ist kaum noch erkennbar.​

Am Wochenende tauchte Ex-Zauberwesen Sydne Rome (60) in München bei der „Mon Chéri“-Party auf. Und wirkte ein bisschen wie eine Ein-Frau-Geisterbahn. Geschnippelt, gespritzt? Über ihr Schönheits-Geheimnis hauchte sie in die Mikros: „Aerobic!“ Nee, ist klar!​

Noch-immer-Supermodel Cindy Crawford (45) gab mal zu: „Ab einem bestimmten Alter wirken sich Cremes positiv auf die Beschaffenheit deiner Haut aus. Aber um Elastizität wieder herzustellen, zähle ich auf Vitamin-Injektionen, Botox und Kollagen.“ Als sie spürte, dass ihre Ehrlichkeit mehr bestaunt wurde als ihre Faltenfreiheit, zog sie ihr Geständnis zurück. ​

Hollywoodstar Amanda Seyfried (26) erklärte kürzlich, man habe versucht, sie dazu zu drängen, ihr faltenfreies Gesicht noch glatter zu spritzen: „Da wir nun einmal in einer Gesellschaft leben, die sehr aufs Aussehen achtet, fällt mir jede noch so kleine Veränderung in meinem Gesicht auf - selbst in meinem Alter... Ich glaube, sobald es anfängt, kann man es nicht mehr aufhalten. Eine gute Freundin hat mir letztens geraten, meine Zähne bleichen zu lassen und da dachte ich mir: 'Das ist eine gute Idee.' Aber wenn fremde Menschen mir zu Botox raten, ignoriere ich das einfach.“

Regisseure wie Baz Luhrmann („Moulin Rouge“) oder Martin Scorsese beklagen sich schon lange über Botox und anderen Faltenfüller, weil sie kaum noch Schauspieler finden, die Emotionen wie Trauer, Wut und Verzweiflung gekonnt zum Ausdruck bringen können. ​

Geht's nicht auch OHNE Botox? Oder zumindest mit einem kleinen bisschen nur?​

Wir waren beeindruckt von Stilikone Iris Berben und ihrem Auftritt in Thomas Gottschalks letzter „Wetten, dass...“-Show. Sie sieht mit ihren 61 Jahren zum Niederknien aus. Ja, ihre Augen können sich noch freuen. Ihre Stirn denkt noch nach. Und ihr Mund legt sich noch in kleine Fältchen, wenn sie sich ärgert.

Darüber freuen wir uns. Und unsere kleinen Fältchen vibrieren vor Glück...

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