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Die wichtigsten Ausgaben der Modemagazine
Mythos „September Issue“

Der August ist gerade mal zwei Wochen alt und schon wenden sich die durchgestylten Köpfe der Modewelt dem Herbst zu. Anlass sind die extra dicken September-Ausgaben der großen Modemagazine. Doch warum stehen sie jedes Jahr im Zentrum der Aufmerksamkeit?

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    Die Septemberausgabe der „Vogue Paris“...

    ... ist dieses Jahr mit drei verschiedenen Covers mit jeweils verschiedenen Models erhältlich. Hier sehen wir Daria Werbowy


Zum einen markiert der September den Wendepunkt zwischen Sommer und Herbst. Alle neuen Trends und Kollektionen der Herbst- und Wintermode müssen vorgestellt und analysiert werden, weswegen die Septemberausgaben traditionell am dicksten sind. Die September-Issue der US-„Vogue“ dieses Jahres hat beispielsweise einen Rekord-Umfang von 916 Seiten. 2007 waren es noch 840 Seiten, und die wogen auch schon stolze 2,5 Kilo.

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Jedoch werden wir nicht nur mit dem Insider-Wissen über die neusten Entwicklungen in der Mode versorgt – der Anteil an Werbung ist ebenfalls erheblich höher als in den gewöhnlichen Ausgaben. Das ist der zweite Grund für die Popularität der „September-Issues“: das Weihnachtsgeschäft und der damit einhergehende Geschenke-Shopping-Marathon. Der beginnt, auch wenn es schwer zu glauben ist, schon jetzt.
 
Logisch, dass die Hefte in Plus-Size die höchste Auflage des Jahres verbuchen können. Umso gespannter werden auch die Cover der Ausgaben erwartet. Welches Topmodel wird abgebildet sein? Welcher neue Look von welchem Designer?

Ein September-Cover zu zieren gehört demzufolge auch zu den Traumjobs eines jeden Models, es kommt einem Branchen-Ritterschlag gleich.

Neugierig auf die Cover der kommenden September-Ausgaben? In der Fotogalerie finden Sie eine Auswahl.


Wer hinter die Kulissen einer „Septemer-Issue“ blicken will, kann sich den gleichnamigen Film von R. J. Cutler ansehen. Er dokumentiert die Produktion der amerikanischen „Vogue“-Ausgabe 2007.

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