Ist das die schlimmste Kampagne aller Zeiten?
Dieses Foto erregt die Gemüter

Nein, mit diesem Bild soll kein zwielichtiges Diätmittel beworben werden – zum Verkauf steht ein Paar Hosen in Übergröße. Keine Frage, dass diese Kampagne im Netz gerade zum großen Aufreger mutiert.

Die Website „Hello Giggles“ ist auf der Shoppingplattform Wish auf ein Bild gestoßen, das einfach gar nicht geht. Ein Paar Shorts in Übergröße wird dort nicht etwa an einer Frau präsentiert, der es auch passt. Ein superschlankes Model quetscht seinen ganzen Körper in ein einzelnes Hosenbein. Geschmackloser geht es nicht!

  • Schlimme Kampagne

    Foto: Wish

    Dieses Bild sorgt im Netz für Entrüstung

Ärger um geschmackloses Bild
„Die Art, wie diese Shorts beworben werden, ist nicht nur beleidigend, sie kommuniziert die zugrunde liegende, höhnische Botschaft, dass es etwas Negatives ist, einen fülligeren Körper zu haben“, schreibt Bloggerin Jess Goodwin dazu auf „Hello Giggles“. „Es ist erniedrigend und geschmacklos. Wir hoffen, dass es gesehen und gelöscht wird.“ In den Kommentaren zum Artikel zeigt sich, dass sie mit ihrer Meinung nicht allein da steht. Warum die Kleidung auf diese Weise angepriesen wird, ist vielen ein Rätsel – dabei sind Plus-Size-Models wie die super erfolgreiche Ashley Graham (29) heute keine Seltenheit mehr.

Plus-Size-Frauen werden diskriminiert
Besonders bitter: Gerade Frauen die eine Konfektionsgröße jenseits der 38 tragen, geben an, gern online zu shoppen. Das Unternehmen Modcloth startete vor knapp zwei Jahren eine Umfrage unter 1.500 Amerikanerinnen. Dabei kam heraus, dass es mehr Frauen gibt, die eine Größe 48 tragen als die Größen 32, 34 und 36 zusammen. Trotzdem gaben 74 Prozent der Plus-Size-Frauen an, beim Einkaufen in Geschäften häufig frustriert zu sein, 65 Prozent fühlen sich ausgeschlossen. Beim Online-Shopping fiel die Zufriedenheit wesentlich größer aus.
 

Anzeige

Kommentare


Blogs