Angesagte Taschen Labels: Eine Handtasche fürs Leben

Die neuen Taschen-Labels
von Pia Sundermann
Eine It-Bag fürs Leben

Die Zeiten der auffälligen It-Bags sind vorbei. Jetzt investieren Fashionistas lieber wieder in zeitloses Design, das ein Leben lang hält. Und das muß nicht unbedingt eine Tasche von Hermès sein. STYLEBOOK stellt fünf neue Taschen-Labels vor, die man (noch) nicht kennt, jetzt aber schon Klassik-Potenzial haben.

Auch bei Taschen geht der Trend jetzt eindeutig wieder in Richtung Klassik. Dabei müssen wir aber nicht unser Sparkonto plündern, um sündhafte teure Designertaschen zu kaufen. STYLEBOOK stellt Ihnen neue, spannende Taschenlabels aus aller Welt vor, die noch nicht so bekannt sind und bisher nur auf der Haben-Wollen-Liste echter Modekennerinnen stehen. Was sie alle gemeinsam haben: minimales Design, maximale Qualität!

M2Malletier

Über dieses Taschenlabel aus Barcelona spricht gerade die komplette Mode-Branche! M2Malletier wurde 2012 von den Parsons-Design-School-Absolventinnen Melissa Losada und Marcela Velez gegründet. Fans der ersten Stunde sind unter anderem Kate Bosworth und Cate Blanchett (44). Minimalismus und Surrealismus lauten die Schlagworte des Labels. Die Farben sind zwar klassisch, die Schnitte schlicht und die Materialien hochwertig, doch die Details ziemlich extravagant. So ist das Eye-Catcher-Detail bei allen Modellen der nadelförmige Griff, wofür mittelalterliche Werkzeuge und medizinische Instrumente als Design-Vorbild Pate standen.

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Mansur Gavriel
2012 von Floriana Gavriel (aus Berlin) und Rachel Mansur (aus Los Angeles) gegründet ist Mansur Gavriel aus New York innerhalb kürzester Zeit das Lieblingslabel aller Mode-Redakteurinnen und Bloggerinnen geworden. Warum? Weil die Marke als kleine Schwester von Céline (simples, klares Design) durchgehen könnte, die Modelle aber mit knapp 500 Euro um ein vielfaches günstiger sind. Am Material wird hierbei aber nicht gespart – das hochwertige Leder stammt aus einer Familien-Gerberei in der Toskana – lieber schrauben die Designerinnen bei der Produktion zurück. Die Taschen (allen voran die Beuteltaschen) sind ständig ausverkauft, die Wartelisten lang. Der Haben-Wollen-Faktor ist dementsprechend groß.

PB 0110
PB 0110 ist ein gutes Beispiel dafür, dass „Made in Germany“-Taschen auch ziemlich gut aussehen können. Hinter PB 0110 steht Philipp Bree („PB“), der aus der Taschen-Dynastie Bree stammt. Der Zahlencode „0110“ steht für sein Geburtsdatum und die Geburtsstunde seines Labels, also der 1. Okotober. Die minimalistischen Taschen werden von Gast-Designern wie Ayzit Bostan, Christine Ahrens und Christian Metzner kreiert. Zur Anwendung kommen ausschließlich Naturleder und robustes Leinen.

Wendy Nichol
Die in New York ansässige Designerin Wendy Nicol fertigt exklusive Beuteltaschen und Rucksäcke an. Die Taschen im Ethno-Design liegen preislich zwischen 600 und 1.400 Euro. Dafür erhält man aber auch ein Unikat. Bei ihren Entwürfen lässt sich Wendy Nichol übrigens von Menschen wie Yoko Ono inspierieren, die gegen den Strom schwimmen. Alles, was nach Mainstream und Bling-Bling auschaut, wird man in ihrem Atelier in Soho niemals finden.

Giancarlo Petriglia
Seit der Mailänder 2012 den „Who Is On Next?“ Design-Award von Vogue Italia abräumte, reißen sich nicht mehr nur Italiener um seine quadratisch, bunten Taschen. Bevor Giancarlo Petriglia sich selbstständig machte, lernte der Mailänder die hohe Kunst des Taschen-Handwerks als Accessoires-Designer bei Trussardi. Trotz der kräftigen Farben und der bunten Ziersteinen, wirken seine Taschen dank hochwertigem Python- und Straußenleder nie billig.

Die fünf neuen Handtaschen-Labels: In der Fotogalerie!




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