Armani, Chanel, Dior...
Die Highlights der Haute-Couture-Schauen in Paris

Die Mode der Pariser Haute-Couture-Schauen ist zwar kaum bezahlbar – dafür aber wunderschön anzusehen. STYLEBOOK zeigt die schönsten Roben.

  • Haute Couture Paris

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    Am Sonntagabend begannen die Haute-Couture-Schauen in Paris, am Mittwoch enden sie. Auffällig: Die „Hohe Schneiderkunst“ zeigt sich entweder auffällig modern, u. a. bei Chanel (2. v. r.) und Dior (r.), ODER gewohnt überladen wie bei Alexis Mabille (r.). Die Highlights der Couturiers – bitte weiterklicken...

Der König ist tot, lang lebe der König – der Ausruf ließe sich aktuell auf die Haute Couture, die Königsklasse der Mode, übertragen.

Denn die „Hohe Schneiderkunst“, die vor allem mit sehr reichen, oft sehr alten Kundinnen ihr Geld verdiente und von vielen Kritikern bereits totgesagt und -geschrieben wurde, wirkt so frisch und lebendig wie nie zuvor.

Drapierungen, Raffungen, Rüschen, Applikationen, Stickereien, Materialverschwendung – ja das gibt es auch weiterhin zu sehen. Doch der neue Anspruch in der Couture: Opulenz durch Weglassen.

Allen voran seien hier die Modernisierer der Couture wie Raf Simons für Dior und Giambattista Valli genannt, die in ihren Kreationen Leichtigkeit, Avantgarde und handwerkliche Perfektion, die die Haute Couture auszeichnet, genial verbinden.

Aber auch ein Couture-Urgestein wie Karl Lagerfeld schafft Saison für Saison die Verjüngungskur. Seine Kreationen für Chanel, die er am Dienstag zeigte, wirkten so frisch, mädchenhaft und zart wie vom Schulhof inspiriert. Statt eleganter High Heels huschten die Models beispielsweise in Sneakers über den Catwalk

Das hat nicht mehr viel mit der kunstvoll, überladenen, einengenden Haute Couture von einst zu tun. Gut so!

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