Diane von Furstenberg designt Google-Brille hübsch

Foto: Google/Diane von Fürstenberg

Diane von Furstenberg designt High-Tech-Gestell
von Laura Pomer
Google-Brillen gibt’s jetzt auch in schick!

Bisher sahen die Wunderbrillen von „Google Glass“ extrem futuristisch aus – aber leider auch wie ein Klotz auf der Nase, den nur Nerds gerne tragen. Dieses ästhetische Problem hat jetzt Designerin Diane von Fürstenberg (68) gelöst und fünf neue Gestelle für modebewusste Technik-Freaks entworfen.

  • Diane von Fürstenberg

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    Foto: Getty Images

    New York Fashion Week im Semptember 2012: Diane von Fürstenberg zeigte die „Google Glass“ in ihrer Frühjahrs-Schau. Jetzt hat sie selbst für Google designt und modische Modelle der High-Tech-Brille entworfen
     



2012 führte das US-Unternehmen Google uns in die digitale Zukunft und präsentierte unter dem Markennamen Google Glass ein Brillengestell, in das ein Miniaturcomputer eingebaut ist. Die darin integrierte Kamera scannt die Umwelt, fotografiert, nimmt Videos auf und kann den Brillenträger mit eingebautem Navigationssystem durch den Großstadtdschungel manövrieren. Dabei werden – ganz wie in einem Science-Fiction-Film – Informationen über das Sichtfeld des Brillenträgers in die Brillengläser geblendet. Der Technik-Nerd war glücklich – die Fashionista leider nicht, denn die Future-Brille sah alles andere als stylish aus.

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Bis jetzt! Diane von Furstenberg hat dem High-Tech-Gestell ein modisches Design verpasst und für Google Glass eine neue Kollektion entworfen: Die Linie  „DVF | Made for Glass“ beinhaltet fünf neuen Rahmen- und acht Glasformen, die endlich auch modebewusste Technik-Freunde ansprechen.

„Ich war schon immer fasziniert von Technologie“, äußerte sich von Fürstenberg in einem offiziellen Statement zur Zusammenarbeit. Das zeigte sich schon im September 2012 auf der New York Fashion Week: Diane von Furstenberg war die erste große Designerin, die futuristische Google-Brillen in ihre Fashionshow integrierte! Die Models trugen ihre Google-Brillen aber nicht nur auf dem Laufsteg, sondern zeichneten damit auch ihre Sicht der Laufteg-Präsentation und die Stimmung im Backstage-Bereich auf.

Übrigens sollen sowohl Furstenberg als auch ihre Design-Assistenten die Brillen bei der Entstehung der damals gezeigten Sommerkollektion 2013 getragen haben. Aus den Aufnahmen entstand später der Dokumentations-Film „DvF through Glass“.

Die neue Kollektion soll nun die technische Stärke mit der nötigen Ästhetik verbinden. Sie ist ab dem 23. Mai auf Net-a-porter.com und direkt über Google erhältlich, verfügbar sind Modelle mit Sehstärke oder als Sonnenbrillen. Kosten ab ca. 1200 Euro.




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