Selfie statt Sexbombe
So sieht der erste Playboy ohne Nackte aus

Blond, üppig, nackt – das war einmal. Dass das Männermagazin „Playboy“ künftig braver sein will, wurde bereits im letzten Jahr angekündigt. Jetzt gibt's eine Preview aufs neue „angezogene“ März-Playmate.

Wer künftig barbusige und leicht bekleidete Damen im „Playboy“ sehen will, muss wohl durch alte Ausgaben blättern. Denn wie bereits im Oktober berichtet wurde, verzichtet die US-Version ab März komplett auf Fotos nackter Frauen.

So wurde lange spekuliert wer das erste Nicht-nackt-Cover zieren wird. Voilà – das Model Sarah McDaniel ist das März-Playmate. Immerhin leicht bekleidet, aber nicht nackt.

  • Sarah McDaniel Playboy-Cover

    Foto: Playboy

    Hallo, ich bin das erste angezogene Playmate!

Der Playboy selbst bezeichnet das Cover als „playful ode to Snapchat selfies“ – eine „Ode an Snapchat“ – und will wohl offensichtlich eine jüngere Zielgruppe für sich gewinnen. Sarah McDaniel hat es im vergangenen Jahr selbst wegen ihrer zwei verschiedenen Augenfarben zu einer Art Instagram-Celebrity geschafft. Deshalb hält sie auf dem Cover ihren rechten Arm aus der Kamera so als würde sie gerade ein Selfie knipsen.

Easy come. Easy go.

Ein von Sarah Rose Mcdaniel (@krotchy) gepostetes Foto am

Ganz ohne Nackedeis geht's aber doch nicht. Wie die New York Times berichtet, finden sich im Innenteil sehr wohl noch Nacktbilder von Frauen. Nur unterscheiden sich diese von der prallen Hochglanz-Photoshop-Ästhetik der Vergangenheit. Entscheidend sei die Darstellung: Körperlich-intime Details der posierenden Mädchen werden durch entsprechende Kamera- und Perspektiv-Einstellungen „strategisch verschleiert“. Die Bilder sind weniger offensichtlich bearbeitet, wirken authentischer, natürlicher. Der neue Playboy eben.

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