Inspiriert von den Leinwand-Super-Helden
Comics machen Mode

„Bang, Boooooom, Bang“, „POW!“, „Zoooom“, „Wooooosh“, „Boink“, „Peng!“ – Sie verstehen nur Bahnhof? Dann sollten Sie mehr Comics lesen! Denn nicht nur Cartoon-Zeichnungen, sondern auch die dazugehörige Zeichentrick-Sprache und die sogenannten Klangwörter erfreuen sich derzeit einer modischen Renaissance und lassen die Designer-Kassen – „Katsching!“ – klingeln.

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    Foto: stylebykling, dpa picture-alliance/VG Bild-Kunst, 2012 Bonn, PR

    Comics machen Mode

    Stylistin Elin Kling trug den „KA-POW“-Pulli von Phillip Lim schon im Februar. Pop-Art-Bild: Roy Lichtenstein, Tasche Phillip Lim, Brille: Ray Ban, Kette: Hannah Zakari

Auf Kleidern und Shirts tummeln sich Sprechblasen, Blitze und plakative Comic-Motive in Spektralfarben wie Rot, Gelb, Grün und Blau oder in schlichtem Schwarz-Weiß. Erst letzte Woche verließ die Sängerin Sheryl Cole in einem Minikleid mit Batman-Print einen Londoner Club – bereit die Welt zu retten?

Für einzelne Key-Pieces ihrer Herbst-Winter-Kollektion 2012 ließen sich die Designer offensichtlich von ihren Leinwand-Superhelden wie Spider- und Superman oder den Pop-Art-Werken von Roy Lichtenstein inspirieren.


Der „Ka-Pow“-Pullover von Phillip Lim wurde auch dank der Stylistin Elin Kling bereits zum Must-Have der Saison. Das beflügelte den Designer offenbar zum weiterzeichnen, jüngst veröffentlichte er seinen ersten eigenen Comic „Kill the Night“. Auch Markus Lupfers Handschrift kennt „Ka-Pow“, sowie andere Klangwörter und Cartoon-Elemente. Jeremy Scott macht hingegen kein Geheimnis aus seiner Vorliebe für einen kleinen gelben Jungen namens Bart Simpson und lässt sein Konterfei vervielfacht auf seinen Entwürfen glubschäugeln.

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80er, ick hör dir trapsen! Uns gefällt die positive Heldenstimmung, dieser Trend kommt immer wieder – Investieren lohnt sich also.

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