Chanel zeigt Metier d'art Show in Schottland

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Chanel zeigt „Metier d'Art“-Show in Schottland
Dressed to Kilt

Historische Gemäuer, junge Gesichter, alte Traditionen und neue Mode – im schottischen Linlithgow Palast zeigte Karl Lagerfeld am Dienstagabend seine jährliche „Metier d’arts“-Show. Mit dabei: Supermodels, Mittelalter-Charme und jede Menge Karos...

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    Supermodel Stella Tennant in einem winterlichen, bodenlangen Mandel, Kaschmir-Schal und reichlich Schottenmuster

Das Publikum fror auf den limitierten Plätzen in der Palast-Ruine 25 Kilometer außerhalb von Edinburgh. Bei Minusgraden wartete es auf ein Chanel-Spektakel sondergleichen.

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Eröffnet wurde es vom schottischen Vorzeige-Model Stella Tennant. Natürlich in einer karierten Kreation. Das traditionelle Schottenmuster sollte auch bei den folgenden Looks nicht fehlen. Von Kopf bis Fuß, kombiniert mit Kaschmir-Schals, gerüschten Blusen, Faltenröcken und flachen Schuhen.

Das Highlight: Eine Sequenz creme-weißer Entwürfe, die stark an die in Linlithgow geborene Mary, König der Schotten, erinnerten. Mit unzähligen Perlen bestickt, mehrlagig, mit Pumpärmeln und angedeuteten Halskrausen.

Aber warum Schottland? Die Antwort liegt in Coco Chanels Biografie. Ende der 1920er-Jahre hatte die Designerin eine Liaison mit dem schottischen Duke of Westminster. Damals entwickelte sie eine Vorliebe für Tartan-Muster, Kaschmirwolle und Tweed. Elemente, die später feste Bestandteile ihrer Chanel-Entwürfe werden sollten.

„Schottische Muster und Tartan sind weltweit berühmt und mit einer starken Identität verbunden, die jeder mag, nutzt und kopiert.“ Erklärt Karl Lagerfeld seine Wahl.

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