„Best Dressed“-Liste von Vanity Fair

„Best Dressed“-Liste von „Vanity Fair“
Diese schrägen Vögel gehören zur Stil-Elite

Alljährlich schielt die Prominenz ungeduldig auf die Seite des Magazins „Vanity Fair“ – wenn es darum geht, wer in die begehrte, internationale Liste der „Best Dressed“ aufgenommen. Doch wer sind die schrägen Vögel auf den begehrten Plätzen in diesem Jahr? STYLEBOOK stellt vor.

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    Foto: getty images

    Herzogin Kate

    Herzogin Kate hat es auf die „Best Dressed“-Liste von Vanity Fair geschafft. Ihr Stil: klassisch-elegant. Kate weiß Designerlabels und günstigere Marken zu kombinieren

Passenderweise wird der Titel des Magazins mit „Jahrmarkt der Eitelkeiten“ übersetzt – und diesem Etikett bleit die „Vanity Fair“ treu. Alljährlich wird eine Liste der international am besten angezogenen Menschen veröffentlicht. Sympathisch bei diesem Ranking: Es ist eigentlich keines, die 40 ausgewählten Personen stehen alle auf gleichwertigen Plätzen – in ist, wer drin ist! 

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Auch in diesem Jahr dabei: die üblichen Verdächtigen. Dazu gehört natürlich Herzogin Kate, von der wir mittlerweile wissen, dass ihr Schwiegervater Prinz Charles die Rechnungen für ihre Garderobe bezahlt. Weitere Adelige, die es auf die Liste geschafft haben: Prinz Harry, Prinzessin Alexandra von Griechenland, die Kronprinzessin Mary von Dänemark und Charlotte Casiraghi. Auch die Schauspielerinnen Jessica Chastain und Diane Kruger, die Musiker Alicia Keys und Jay-Z, das Model Poppy Delevigne und die Designerin Stella McCartney stehen drauf – soweit keine Überraschung. Aber nicht nur superprominente Leute werden gewählt, sondern auch Unternehmer und Künstler und mitunter recht schrille Vögel, die keiner kennt

Wer sind die eigentlich alle?

Julian und Vito Schnabel. Der Maler und Regisseur und sein Sohn, der Kunsthändler, treten stets so schick und seriös gemeinsam auf, dass man ihnen auch Mafiosi-Rollen in Scorsese-Filmen geben könnte. Sheikha Mozah bint Nasser, Vorsitzende der Qatar Foundation und die zweite Ehefrau des Scheichs Hamad bin Chhalifa Al Thani, Emir von Katar, beweist modischen Geschmack, während ER stets in helle Kaftane gehüllt ist – zusammen ein hübsches Paar. Iké Udé ist Künstler, Fotograf und stets wie der perfekte Dandy gekleidet, in ockerfarbenen oder karierten Anzügen mit passender Fliege und Ansteckblume. Der kanadische Reporter und Emmy-Preisträger Morley Safer lebt in New York und hat sich den perfekten, britischen Gentleman-Look aus seiner Zeit in London bewahrt.

Bill Cunningham, der berühmte Streetstyle- und Mode-Fotograf der „New York Times“, ist trotz seiner modischen Begeisterung selbst doch eher unaufgeregt gekleidet, aber immer stimmig und farbenfroh. Mit ihrem extrovertierten Styling, insbesondere den schrillen Hüten und ihrem verschreckten Gesichtsausdruck erinnert Michelle Harper ein bisschen an die Modejournalistin und Stilikone Isabella Blow oder einen Schmetterling. Genauso zart und flatterhaft bewegt sie sich als Muse und Markenbotschafterin durch New York.  

Robert Rabensteiner ist Mode-Redakteur für die „L’Uomo Vogue“ in Mailand, äußerst modisch und ein alter Hase auf Best-Dressed-Listen und Streetstyle-Blogs. Markenzeichen: sein dichter, grauer Bart. Der Unternehmer, Fotograf und Kunstsammler Jean Pigozzi hat eine Vorliebe für Hemden mit ausgefallenen bis seltsamen und kindlichen Mustern und Drucken. Ozwald Boateng ist nicht etwa ein weiterer Bruder von Fußballer Jérôme Boateng, sondern ein britischer Modedesigner auf der Londoner Savile Row, einer der berühmtesten Straßen für Herrenausstatter. Und Tom Brady, den Namen haben wir schon mal gehört! Er sieht verdammt gut aus, ist Quarterback bei der amerikanischen Football-Mannschaft New England Patriots und, ach ja, der Ehemann von Gisele Bündchen – daher also.

Ob schrill, königlich oder klassisch – alle bestangezogenen Menschen 2012 nach Ansicht der „Vanity Fair“ – in der Bildergalerie.

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