Alexander McQueen, Paco Rabanne
Alien-Alarm in Paris

Wie Wesen aus einer anderen Welt winden sie sich die Designs von Alexander McQueen und Paco Rabanne an ihren Trägerinnen empor, nehmen von ihren Körpern Besitz oder thronen auf ihnen wie einst David auf Goliath. Am vorletzten Tag der Pariser Fashion Week schickten die Labels höchst gewagte Entwürfe über den Laufsteg. Kaum tragbar, aber Schneiderkunst „at it's best“!

Diese Kleider sehen aus, als hätten sie ein Eigenleben!

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Die Inspiration für ihre dritte Kollektion für Alexander McQueen fischte Designerin Sarah Burton (37) ganz sicher aus dem Meer: Die Rüschungen wirkten korallen-artig, Säume an Seeanemonen angelehnt und die Spitzenverzierungen, die sich ihren Weg über Silhouette und Gesichter bahnen, flechten-gleich.

Insgesamt schienen die Roben nicht nur durch ihre hübschen Trägerinnen bewegt, sondern fast wie fremd gesteuert – so viellagig waberte der Chiffon, so dynamisch rankten sich die Stickereien über Bauch, Hals und Kopf.

Burton, die das Label seit dem Freitot von Alexander McQueen im Februar 2010 erfolgreich weiterführt, lieferte Designs, die eher couturig als straßentauglich sind, aber für Begeisterungsstürme sorgten. Emmanuelle Alt, Chefredakteurin der Französsichen „Vogue“,  ging angeblich sogar vor Burton auf die Knie um sich euphorisch zu bedanken...

Bei Paco Rabanne sprudelten ebenfalls besonders spacige Ideen aus der  Inspirationsquelle „Weltraum“ –  anders kann man sich die irisierenden Raumfahrer-Hüte, Spaceman-Kleider und kryptonit-grünen Kristallgebilde aka. Kragen einfach nicht erklären!

Die kosmisch-kuriosen Entwürfe von Rabanne-Kreativ-Direktor Manish Arora ermöglichten dem Label, nach 5-jähriger Laufsteg-Abstinenz, eine furiose Rückkehr zurück in die Fashion-Szene.  

Auch wenn manch ein Design, das auf der Pariser Fashion Week debütierte, fernab der Alltagstauglichkeit rangiert, Inspiration für die nächste Kostümparty bieten sie allemal!

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