Aktivistin Christina Dean trägt nur Mode aus dem Müll

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Fashion-Aktivistin trägt nur Mode aus dem Müll
von Björn Wolfram
Gar nicht für die Tonne!

Wir leben in einer Wegwerf-Gesellschaft – das macht sich auch im textilen Bereich bemerkbar. Allein in Deutschland werden pro Jahr rund 1,5 Milliarden Kleidungsstücke aussortiert, der Großteil landet im Müll. Was für eine Verschwendung – findet auch die Eco-Fashion-Aktivistin Christina Dean. Sie zeigt, wie stylish weggeschmissene Teile sein können.

  • Christina Dean

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    Foto: Instagram

    Zu diesem Bild schreibt Christina Dean: „Ich bin erstaunt, wie unglaublich weiß das Hemd ist. Dabei stammt es frisch vom Müll. Kein Fleck ist darauf!“ Sie kombiniert das Hemd mit einem schwarzen Neopren-Rock

Ihr Projekt nennt sich „The 365 Challenge“ und steht unter dem Motto „Redress it, don't bin it“, also: „Trag's noch mal, wirf's nicht weg!“. Christina Dean ist zugleich Gesicht und Chefin der Initiative. Die frühere Zahnärztin gründete 2007 in Hongkong das Unternehmen Redress und will vor allem im asiatischen Raum ein Bewusstsein für Nachhaltigkeit in der Fashion-Industrie schaffen.

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Beim Fotodienst Instagram ist Dean seit Monaten täglich mit einem neues Outfit zu sehen, das sie ausschließlich aus Teilen vom Recycling-Hof zusammengestellt hat.

Und tatsächlich: Die Eco-Fashion-Aktivistin (2009 von der britischen „Vogue“ zu einer der 30 inspirierendsten Frauen gekürt) beweist, wie leicht sich aus Weggeworfenem coole Looks zaubern lassen – meist bedarf es nur ein paar Handgriffen und der richtigen Kombination.

Toller Nebeneffekt des Öko-Engagements: Man kann zeigen, wieviel Spürsinn und Kreativität in einem stecken und bekommt Spaß an der guten Sache.

Christina Dean zu STYLEBOOK: „Ich bin immer wieder von Neuem geschockt darüber, in den Recycling-Höfen so viele Kleidungsstücke zu entdecken, die völlig in Ordnung sind. Teilweise sind noch die Preisschilder dran! Die Klamottenauswahl dort ist größer als in jedem Kaufhaus.“

„Redress it, don't bin it“ – unbedingt zur Nachahmung empfohlen!

Klicken Sie sich durch unsere Galerie mit Beispielen für Christinas stylishe „Müll-Mode“.

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